Das Trio Mesdames Musicales spielte vor ausverkauftem Haus. Foto: Thomas Bothmann
Das Trio Mesdames Musicales spielte vor ausverkauftem Haus. Foto: Thomas Bothmann

Ratingen. Der Auftritt der „Mesdames Musicales“ ist beim Ratinger Publikum gut angekommen. Der Kulturkreis Hösel zieht ebenfalls ein positives Fazit. 


„Was für eine ausgelassene Stimmung im Saal!“, freut sich Wolfram Brecht vom Kulturkreis Hösel. Die Sopranistin Jana Maria Gropp, die Pianistin und Sängerin Pauline Gropp und die virtuose Geigerin Sarah Bergé präsentierten zum dritten Mal als „Mesdames Musicales“ beim Kulturkreis Hösel vor ausverkauftem und vor Begeisterung vibrierendem Oktogon in Hösel ihr neues Programm „Der Nächste bitte“.

„Dies lag zweifellos an dem dargebotenen Gesamtkunstwerk aus dem charmanten und dramaturgisch perfekten Auftreten, dem – immer mit einem Augenzwinkern und viel Humor – dargebotenen abwechlungsreichen Programm, der musikalisch hochprofessionellen Leistung der drei jungen Musikerinnen in Kombination mit der begleitenden geschickt eingesetzten Lichttechnik. So war es ein Hörgenuss und eine Augenweide gleichermaßen, die Verbindung zwischen der Medizin, die den Alltag der approbierten Medizinerinnen prägt, und ihrem ideenreichen und perfekt moderierten Programm so inspirierend erleben zu können“, resümiert Brecht.

Von Adeles „Rolling in the Deep“ bis zu Piazzollas „Libertango“ boten die drei Musikerinnen mitreißende Unterhaltung. Zur Freude des Publikums war auch diesmal wieder eine neue Eigenkomposition von Pauline Gropp mit dem Titel „Corona Song“ im Programm, die sich als eine vergnügliche „Abrechnung mit dem Virus“ entpuppte. Jana Marie Gropp zeigte ihr brillantes Gesangskönnen mit dem Mendelssohns „Andres Maienlied“. Der Applaus war nach mehreren Zugaben enorm. „Die Mesdames können gerne wiederkommen, war die allgemeine Meinung in der Pause und am Ende“, so Brecht.