Moritz Klees und Simon Wilde am neuen Standort der Mettmanner Tafel. Foto: Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann
Moritz Klees und Simon Wilde am neuen Standort der Mettmanner Tafel. Foto: Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann

Mettmann. Die Tafel Mettmann zieht um: Am 12. November ist sie ihre neuen Räumlichkeiten in der Ötzbachstraße 1 zu finden. Damit beginnt für die Tafel ein neues Kapitel – und das Wichtigste bleibt unverändert: Die Ausgabe von Lebensmitteln für die rund 800 Familien, die regelmäßig zur Tafel kommen, geht mit einer sehr kurzen Unterbrechung weiter.


Der Umzug ist das Ergebnis eines großen gemeinsamen Kraftakts. Die Stadt Mettmann stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und hat das Projekt eng begleitet. Ein ehrenamtliches Organisationsteam hat Umbau und Umzug mit viel Engagement geplant und vorangetrieben. Zahlreiche Handwerksbetriebe aus der Region haben mit angepackt – zu vergünstigten Konditionen, manche sogar ausschließlich gegen die Materialkosten. Auch viele Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen haben mit ihren Spenden dazu beigetragen, dass die neuen Räumlichkeiten bis zum Einzug fertiggestellt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich so weit ist“, sagt Moritz Klees, Geschäftsleitung der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. „Hinter uns liegen viele Monate, in denen zahlreiche Menschen mit angepackt und dazu beigetragen haben, dass die Tafel ihr neues Zuhause bekommt. Dafür möchten wir allen Beteiligten herzlich danken.“

Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann. Seit 2017 konnte die Tafel ihre bisherigen Räume nahezu kostenlos nutzen. Bereits seit der Gründung der Tafel im Jahr 2005 steht die evangelische Kirche unterstützend an ihrer Seite. „Diese Verbundenheit hat uns durch viele Jahre und verschiedene Standorte getragen“, sagt Klees. „Dafür sind wir sehr dankbar. Umso schöner ist es, dass die Unterstützung auch nach unserem Umzug weitergeht.“

Auch am neuen Standort steht eines im Mittelpunkt: die Menschen, die auf die Tafel angewiesen sind. Die neuen Räume bieten dafür eine wichtige neue Perspektive. Gleichzeitig wird die Tafel ihre Abläufe an die Gegebenheiten vor Ort anpassen müssen. Denn die Lagerkapazitäten sind deutlich geringer als am bisherigen Standort. Das kann dazu führen, dass einzelne Lebensmittel künftig nicht immer in der gewohnten Menge angeboten werden können.

„Natürlich ist es eine Herausforderung, die Abläufe an die neuen Räume anzupassen“, sagt Simon Wilde, Leiter der Tafel Mettmann. „Aber wir haben ein großartiges Team, viele engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer und vor allem den gemeinsamen Willen, weiterhin möglichst vielen Menschen zu helfen. Darauf bauen wir.“

Über 80 überwiegend ehrenamtlich tätige Mitarbeitende sorgen Woche für Woche dafür, dass gerettete Lebensmittel bei den Menschen ankommen. „Dieser Umzug wäre ohne das Engagement so vieler Menschen nicht möglich gewesen“, so Wilde. „Deshalb sagen wir heute vor allem: Danke – an unser Team, an das Organisationsteam, an die Handwerksbetriebe, an die Stadt Mettmann, an die Evangelische Kirchengemeinde und an alle Spenderinnen und Spender.“