Bei der "Toter Winkel"-Aktion an der Armin-Maiwald-Schule in Monheim am Rhein wurde den Kindern eindrücklich gezeigt, in welchen Bereichen sie ein Lkw-Fahrer nur schwer sehen kann. Foto: Polizei
Bei der "Toter Winkel"-Aktion an der Armin-Maiwald-Schule in Monheim am Rhein wurde den Kindern eindrücklich gezeigt, in welchen Bereichen sie ein Lkw-Fahrer nur schwer sehen kann. Foto: Polizei

Monheim am Rhein. Ein kurzer Blick zum Lastwagen, ein vermeintlich freier Weg – und schon kann es gefährlich werden. Denn direkt neben einem großen Lastwagen gibt es Bereiche, die für den Fahrer oder die Fahrerin nicht oder nur schlecht einsehbar sind.


Wie groß diese Gefahr tatsächlich ist, konnten Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, 7. Oktober, an der Armin-Maiwald-Grundschule in Monheim am Rhein selbst erleben. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für ein Verkehrssicherheitsprojekt zum Thema „Toter Winkel“, das künftig alle Monheimer Schulen einbeziehen soll. „Im Mittelpunkt stand eine praktische Demonstration am Lkw. Die Kinder konnten selbst ausprobieren, welche Bereiche rund um das Fahrzeug vom Fahrerplatz aus nicht zu sehen sind. Dabei wurde deutlich: Was für Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrende gut überschaubar erscheint, kann aus dem Fahrerhaus ganz anders aussehen. Besonders beim Abbiegen kann das lebensgefährlich werden“, so die Kreispolizeibehörde. Sie nennt als Ziel des Projekts, dass Kinder für diese Gefahren sensibilisiert werden sollen.

Organisiert wurde die Auftaktveranstaltung unter Federführung des Straßenverkehrsamtes des Kreises Mettmann, Abteilung Verkehrssicherheit, vertreten durch Uta Heber-Wenzel und Tanja Smigoc. Unterstützt wurden sie von der Spedition Jachmann sowie von Bojan Smigoc von der Kreisverkehrswacht Mettmann.  Auch die Polizei beteiligte sich an der Aktion: Die zuständige Verkehrssicherheitsberaterin für Monheim am Rhein, Polizeihauptkommissarin Katja Lindemann, und die Bezirksdienstbeamtinnen Stefanie Hagen und von Kerstin von Seelen begleiteten die Veranstaltung. Ebenfalls vor Ort waren Stephanie Augustiniok, Abteilungsleiterin „Mobilität und Straßenverkehr“ in Monheim am Rhein, sowie der Konrektor der Armin-Maiwald-Grundschule, Olaf Schemionneck.

Die Auftaktveranstaltung ist der Startschuss für die weitere Verkehrssicherheitsarbeit zum Thema „Toter Winkel“ an den Monheimer Schulen. Künftig wird das Projekt von der Firma UPS begleitet.