Mettmann. „Caritas-Kino der Vielfalt“ heißt eine Film-Reihe, zu der die Kampagne „vielfalt. viel wert“ der Abteilung Integration des Caritasverbands für den Kreis Mettmann im Herbst und Winter einlädt. In der Reihe sind Filme zu sehen, die sich mit Flucht- und Migrations-Themen sowie Ausgrenzung, gesellschaftlicher Polarisierung und Ursachen dieser Phänomene befassen.
Am Dienstag, 20. Oktober, ab 19:30 Uhr, zeigt die Caritas in Zusammenarbeit dem Weltspiegel-Kino den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“. Der deutsche Dokumentarfilm aus dem Jahr 2025 behandelt die Konsequenzen einer restriktiveren europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik und thematisiert die politische und gesellschaftliche Dynamik zunehmender Abschottung gegenüber Geflüchteten.
Der Film begleitet Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer und dokumentiert die Lebensbedingungen in Lagern an den europäischen Außengrenzen. Er verleiht Geflüchteten eine Stimme, die den gefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen staatlicher Politik und zivilgesellschaftlichem Engagement und berücksichtigt den Einfluss eines gesellschaftlichen Rechtsrucks auf die Migrationspolitik. Der Film wurde im Kontext stark politisierter Diskussionen über Einwanderung in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2025 verabschiedete der Deutsche Bundestag einen Entschließungsantrag zur Migrationsbegrenzung, der eine weitgehende Schließung der Grenzen vorsah. Der Film setzt dieses Ereignis in Beziehung zu einem umfassenderen europäischen Trend der Abschottung. (111 Min., FSK 12)
Die Teilnahme ist kostenfrei bei vorheriger Anmeldung bis Montag, 19. Oktober, 12 Uhr, unter vielfalt@caritas-mettmann.de.


