Ein Ballkünstler der SSVg Velbert. Foto: Mathias Kehren
Ein Ballkünstler der SSVg Velbert. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Mit einer Siegesserie hat die SSVg Velbert sich in der Oberliga Niederrhein in die  Spitzengruppe gespielt. Die Favoritenrolle muss der Club nun annehmen. 


Der Auftakt in die neue Spielzeit der Oberliga Niederrhein gelang dem Regionalliga-Absteiger aus Velbert mit einem Erfolg im Bergischen Derby. Gegen den Wuppertaler SV setzten sich die Löwen aus der Schlüsselstadt am ersten Spieltag mit 1:0 durch, feierten eine Woche später einen weiteren Sieg gegen Schwarz-Weiß Essen. Dann folgte ein kleines Formtief: Vor heimischen Fans kassierte die SSVg Velbert gegen Schonnebeck fünf Tore, verlor die Partie letztlich mit 2:5. Auch in der Folgewiche lief es nicht besser: 4:2 gewann der SV Sonsbeck. Nun stellt sich heraus, dass ausgerechnet die Niederlage gegen Schonnebeck besonders schmerzt, denn der direkte Konkurrent steht nach dem neunten Spieltag mit zwei Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze der Oberliga Niederrhein.

Zuletzt hatten die Velberter dann gezeigt, weshalb sie zu den Favoriten im Aufstiegskampf gehören: Fünf Siege in Folge hat der Club in der Liga eingefahren, unter anderem gegen starke Gegner wie dem KFC Uerdingen, St. Tönis oder Blau-Weiß Dingden. Während der Verein aus Hamminkeln sich im Niederrheinpokal gegen den MSV Duisburg jüngst gut verkaufte, konnte er gegen die SSVg Velbert Ende September keinen Stich machen: deutlich mit 5:1 schossen die Löwen den SV aus dem eigenen Stadion. Mit den weiteren Dreiern gegen Uerdingen und St. Tönis hat die Spielvereinigung nun endgültig die Erfolgsspur eingeschlagen. Mit 21 Punkten steht der Verein auf dem zweiten Tabellenplatz, nur zwei Punkte hinter Schonnebeck, die zwar noch kein Spiel verloren haben, aber jeweils durch zwei Remis Punkte lassen mussten. Inzwischen steht auch die Defensive der Velberter deutlich besser – nach den torreichen Niederlagen an den Spieltagen drei und vier kassierte das Team in den Folgeparteien maximal zwei Treffer.

Für die SSVg Velbert geht es nun darum, die Favoritenrolle anzunehmen. Mit Solingen-Wald wartet am kommenden Spieltag (18. Oktober) die nächste Herausforderung.