
Ratingen. Zweihundert Läuferinnen und Läufer hatten sich für den ersten Ratinger Westbahnlauf angemeldet. Sie trafen sich am Sonntagvormittag, 11. Oktober, für den Hauptlauf über zehn Kilometer, den Schülerlauf über 2,5 Kilometer oder den Bambinilauf über 500 Meter im Ratinger Stadion.
Pünktlich zum Start um 11 Uhr zeigte sich die Sonne, und so ging es bei frischem, aber trockenen Herbstwetter entlang der Westbahnstrecke nach Lintorf und zurück, während Schülerinnen und Schüler und die Jüngsten im Stadion ihre Strecken liefen.
Die Standortinitiative InWest, die sich seit langem für die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr einsetzt, gemeinsam mit ihren Sponsoren, der Stadt Ratingen, der Stadtwerke Ratingen und der Sparkasse HRV haben den Lauf möglich gemacht. Die Strecke bekam von den Aktiven viel Lob, und Chrisian Pannes moderierte souverän durch die Veranstaltung. InWest verkaufte T-Shirts mit Flimmerschrift-Aufdruck Westbahnlauf, und für das leiblich Wohl war gesorgt. Mona Malzkorn war mit 44:23 Minuten die Schnellste unter den Frauen, und Renee Bongers war als Erster der Männer mit 35:53 Minuten dem Läuferfeld weit voraus. Alles zum Lauf und die Ergebnisse findet man auf www.westbahnlauf.de.
Thomas Frühbuss und André Tünkers vom InWest-Vorstand zeigten sich höchst zufrieden mit dem Zuspruch zu der Veranstaltung. Ausrichter Leichterlaufen – Georg Mantyk hatte wieder beste Vorarbeit geleistet. Zu danken ist auch seinen vielen Helfern im Stadion und entlang der Strecke. Damit hat die Idee von InWest, den Lauf im nächsten Jahr und am liebsten so lange zu wiederholen, bis der Personenverkehr mit der Westbahn Realität geworden ist, einen guten Start. Langstreckenläufer brauchen einen langen Atem, und den braucht man auch, wenn man ein solch ambitioniertes Ziel wie der Reaktivierung der Westbahn verfolgt.

