
Kreis Mettmann. 30 Jahre Neanderthal-Museum, 4,6 Millionen Besucherinnen und Besucher und ein beeindruckendes Update zum Jubiläum: Zum 30. Geburtstag präsentiert sich das Museum am weltberühmten Fundort mit neu inszenierten Ausstellungsbereichen und aktuellen Forschungsergebnissen.
Im Mittelpunkt stehen der Anfang und das Ende der Dauerausstellung. Im Eingangsbereich „Ein Fund verändert die Welt“ wurde der Fund des Neanderthalers neu in Szene gesetzt und die Höhle restauriert. Gemeinsam mit dem LVR-LandesMuseum Bonn werden zudem neue Erkenntnisse aus 30 Jahren Forschung zum Skelett und zur Fundstelle vermittelt.
Am Ende der Ausstellung erwartet die Gäste ein neuer Wohlfühlort rund um „Eva“. Die immersive Inszenierung erklärt die gemeinsame mütterliche Abstammung aller heute lebenden Menschen und lädt zugleich zum Verweilen und Nachdenken ein.
Seit seiner Eröffnung 1996 hat sich das Neanderthal-Museum zu einem international beachteten Ort der Wissensvermittlung entwickelt. 4,6 Millionen Menschen haben das Museum bislang besucht, dazu kommen rund 60.000 Führungen, 40.000 Workshops in der Steinzeitwerkstatt und 64 Sonderausstellungen. Für seine Arbeit wurde das Museum mit 18 Auszeichnungen und Preisen geehrt.
Das Jubiläums-Update knüpft an eine bewährte Tradition an: Seit der Eröffnung wurden in allen Jubiläumsjahren Teile der Dauerausstellung aktualisiert. So verbindet das Museum am authentischen Fundort die Geschichte der Menschheit mit den neuesten Erkenntnissen der Forschung und bleibt auch nach 30 Jahren in Bewegung.

