Langenfeld. Bei der Linken-Fraktion in Langenfeld steht ein Wechsel im Stadtrat an: Dieter Karzig gibt sowohl sein Amt als Beisitzer im Ortsverband als auch sein Ratsmandat aus persönlichen Gründen zurück.
„Wir danken Dieter für die Zeit, die Energie und die Arbeit, die er im vergangenen Jahr für Die Linke und für Langenfeld eingebracht hat.“, erklärt der Ortsverband. Das Ratsmandat übernimmt Nancy Wolff. Sie kandidierte bei der vergangenen Kommunalwahl für Die Linke Langenfeld auf Listenplatz zwei und rückt damit entsprechend der aufgestellten Reserveliste in den Stadtrat nach.
Nancy Wolff bringt zudem bereits kommunalpolitische Erfahrung mit. Von 2020 bis 2025 war sie für Die Linke Mitglied des Rates der Stadt Iserlohn und dort in verschiedenen Ausschüssen und kommunalen Gremien aktiv.
„Wir freuen uns sehr, dass Nancy Wolff nun die Arbeit für Die Linke im Langenfelder Stadtrat aufnehmen wird. Durch ihre Erfahrung aus Iserlohn und ihre bisherige Arbeit in Langenfeld bringt sie gute Voraussetzungen für diese Aufgabe mit. Wir wünschen ihr viel Erfolg und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit“, so Die Linke Langenfeld. Nancy Wolff ergänzt „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe im Rat der Stadt Langenfeld und darauf, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen. Dabei möchte ich die soziale Verantwortung im Blick behalten und mich für pragmatische Lösungen einsetzen, die im Alltag der Menschen auch wirklich ankommen.
Mit dem Wechsel setzt Die Linke Langenfeld zugleich ihr Engagement für eine stärkere Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik fort. Bereits mit der weiblichen Doppelspitze aus Bärbel Schaper und Vanessa Hölzer hatte der Ortsverband deutlich gemacht, dass Frauen ermutigt werden sollen, sich politisch einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und politische Räume aktiv mitzugestalten – auch dann, wenn sie nicht mit jahrelanger politischer Erfahrung
starten.
Dass nun mit Nancy Wolff auch das Ratsmandat von einer Frau besetzt wird, freut die beiden Sprecherinnen und den gesamten Ortsverband besonders. „Frauen gehören selbstverständlich in politische Verantwortung. Dass wir zwei Sprecherinnen und nun auch eine Ratsfrau haben, ist für uns ein schönes und wichtiges Signal. Wir möchten weiterhin Frauen dazu ermutigen, sich einzumischen und ihre Perspektiven in die Kommunalpolitik einzubringen“, erklären die Sprecherinnen des Ortsverbandes.


