Diese Messer fanden Polizeibeamte bei einem Mann aus Essen. Foto: Bundespolizei
Diese Messer fanden Polizeibeamte bei einem Mann aus Essen. Foto: Bundespolizei

Essen. Am Donnerstag, 15. Oktober, haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof einen Mann kontrolliert. In seiner Weste und seiner Tasche haben die Einsatzkräfte mehrere gefährliche Gegenstände gefunden. 


„Gegen 12:25 Uhr kontrollierten Bundespolizisten auf dem Vorplatz des Essener Hauptbahnhofs einen Mann. Dieser führte eine Umhängetasche mit sich. Die Frage, ob er gefährliche oder verbotene Gegenstände mit sich führe, verneinte der 44-Jährige“, so die Polizei.

In der Tasche fanden die Beamten allerdings ein Survivalmesser mit einer Klingenlänge von zwölf Zentimetern. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zur Bundespolizeiwache und durchsuchten ihn. Hierbei wurden die Polizisten erneut fündig: In der Weste des Mannes befanden sich ein Karambit-Messer, ein Klappmesser, zwei Einhandmesser und ein „Neck Knife“.

Das Karambit-Messer ist ein klauenförmiges Messer, dessen Ursprung in Asien liegt. Die Klinge und der Griff ergeben einen Bogen. Zudem ist der Ring am Ende des Griffes ein typisches Merkmal, mit dem das Messer am kleinen Finger eingehängt werden kann. Bei dem Einhandmesser handelt es sich um ein Messer, welches mittels einer an der Klinge angebrachten Öffnungshilfe einhändig geöffnet und je nach Verschlussmechanismus auch wieder einhändig geschlossen werden kann. Das „Neck Knife“ hat eine feststehende Klinge und ist für das Tragen am Hals konzipiert ist. Dieses Messer ist in seiner Größe so angepasst, dass es bequem mit sich geführt werden kann ohne viel Platz zu beanspruchen.

Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Gegenstände. Mittels einer Krankenversichertenkarte und eines Datenabgleichs stellte die Polizei die Identität des Esseners fest. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.