Ratingen. Am Sonntag, 25. Oktober, wartet auf die Ratinger Ice Aliens die nächste anspruchsvolle Aufgabe in der Regionalliga West. Ab 18 Uhr gastieren die Lauterbacher Luchse in der Eissporthalle am Sandbach.
Die Gäste aus Hessen kommen mit viel Qualität, einer gefährlichen Offensive und großen Ambitionen nach Ratingen. Die Ice Aliens hoffen deshalb erneut auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans.
Nach drei Jahren in der Regionalliga Ost sind die Luchse zur laufenden Saison in den Westen zurückgekehrt. Dass sie sich vor der Konkurrenz keineswegs verstecken müssen, haben sie bereits unter Beweis gestellt. Beim 9:2-Heimsieg gegen den Neusser EV präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss äußerst offensivstark. Auch bei der knappen 3:4-Niederlage gegen die hoch eingeschätzten Eisadler Dortmund hielten die Lauterbacher die Partie bis zum Schluss offen. Die Ergebnisse zeigen, dass auf die Ice Aliens ein Gegner wartet, der jederzeit in der Lage ist, ein Spiel für sich zu entscheiden.
Besonders interessant ist der Blick auf die Neuzugänge der Hessen. Mit dem kanadischen Verteidiger Josh Bifolchi haben die Luchse einen körperlich robusten Spieler verpflichtet. Der 1,96 Meter große und rund 100 Kilogramm schwere Abwehrspieler bringt Erfahrung aus Nordamerika und dem schwedischen Eishockey mit. Er soll der Defensive zusätzliche Stabilität verleihen.
Im Angriff setzt Lauterbach unter anderem auf den finnischen Stürmer Jesse Lottonen. Der Offensivspieler stellte seine Torgefahr bereits in der vergangenen Saison bei den Eisbären Heilbronn unter Beweis: In 21 Spielen erzielte er 20 Tore und bereitete weitere 21 Treffer vor. Mit insgesamt 41 Scorerpunkten unterstrich er seine Qualitäten als gefährlicher Angreifer. Hinzu kommen weitere leistungsstarke Spieler wie Kapitän Julius Kranz und der Kanadier Curtis Hammond sowie Tobias Schwab und Matyas Welser. Im Tor steht mit Benjamin Dirksen ein Könner seines Fachs, hier müssen die Aliens vor dem Tor hochkonzentriert sein.


