Der Essener Domkapellmeister Steffen Schreyer. Foto: Benjamin Arntzen
Der Essener Domkapellmeister Steffen Schreyer. Foto: Benjamin Arntzen

Essen. Unter dem Titel „Ein Requiem für Mozart“ laden der Essener Domchor und die Capella Cathedralis am Sonntag, 8. November, ab 16 Uhr zu einem Konzert in den Essener Dom ein.


Das Programm greift die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte des Requiems auf und lässt die Musik in einem Rahmen erklingen, der an eine liturgische Gedenkfeier zu Mozarts Lebzeiten erinnert.

Um kaum ein anderes Werk der klassischen Musik ranken sich so viele Legenden und Theorien wie um Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem. Als Auftragsarbeit begonnen, blieb die Komposition durch den frühen Tod des Komponisten ein Fragment – und zählt dennoch zu den bewegendsten und eindrucksvollsten Werken seines Schaffens.

Totenglocken, Gregorianischer Choral und Schriftlesungen verbinden sich mit Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen zu einer eindrucksvollen musikalischen Annäherung an den verstorbenen Komponisten. Dabei steht der authentische Umgang mit Mozarts unvollendetem Werk im Mittelpunkt: Es erklingen ausschließlich jene Teile des Requiems, die zumindest fragmentarisch aus Mozarts eigener Hand überliefert sind.
Eine besondere emotionale Dimension erhält das Konzert durch den Rezitator Boris Valentin Jacoby, der den Brief Mozarts an seinen im Sterben liegenden Vater Leopold liest. Mozarts persönliche Worte, geprägt von seiner Auseinandersetzung mit Leben, Tod und Trost, treten dabei in einen eindringlichen Dialog mit der Musik.

Neben den Gesangssolisten wirken das neu gegründete Sinfonieorchester Ars Assindia, der Essener Domchor und die professionell besetzte Capella Cathedralis mit. Die musikalische Leitung übernimmt Domkapellmeister Steffen Schreyer.

Karten sind bei reservix.de sowie an der Abendkasse erhältlich.