Dortmund. Am 1. November hat die Bundespolizei in Dortmund die Meldung darüber erhalten, dass zwei Unbekannte, sich Zutritt zu einem DB-Gelände im Bereich Marten verschafft. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen setzten die Beamten Diensthunde sowie einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein.
Gegen 21 Uhr fuhren Einsatzkräfte der Bundespolizei zum Tatort. „Vor Ort trafen die Uniformierten keine Täter unmittelbar an. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich womöglich zwei Täter gewaltsam Zutritt zum Gelände verschafften, indem sie ein Schloss aufbohrten und anschließend aufhebelten. Weiter versuchten sie, in einen Container einzudringen, bevor sie flüchteten“, teilt die zuständige Bundespolizeidirektion Sankt Augustin mit.
Die Beamten setzten zwei Diensthunde ein, die eine Fährte aufnahmen. Diese endete letztlich vor dem Eingang zu einer Kleingartenanlage. Für unterstützende Fahndungsmaßnahmen wurde schließlich ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt. Aus der Luft lokalisierten die Polizeikräfte in der Anlage eine Wärmequelle. „Die eingesetzten Beamten begaben sich zielgerichtet zu der Signatur und schreckten dort Gänse auf. Die Tatverdächtigen konnten dort nicht angetroffen werden“, hieß es.
Während des Einsatzes fuhren die Züge im Streckenabschnitt zwischen Dortmund Dorstfeld und Dortmund Marten auf Sicht. Dadurch kam es zu Verzögerungen im Betriebsablauf der Deutschen Bahn.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.


