Oberhausen. Die DB InfraGO arbeitet in diesem Monat weiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: In der Zeit von Montag, 9. November bis Montag, 16. November bündeln die Bauteams entlang der rund 73 Kilometer langen Ausbaustrecke zahlreiche Bauarbeiten an Gleisen, Weichen, Brücken, Bahnübergängen und Schallschutzwänden.
In Oberhausen setzen die Fachleute die Bauarbeiten an der Straßenüberführung (SÜ) Weierstraße fort. Im Zuge der einwöchigen Streckensperrung heben sie den neuen Brückenträger mit Hilfe eines Krans ein. Darüber hinaus bauen die Teams bereits jetzt den Bahnübergang an der Rosastraße zurück, sodass sie im Nachgang der Sperrpause mit den Straßenarbeiten für den Anschluss an die neue SÜ Rosa-Rothofstraße beginnen können. Ergänzend werden neue Oberleitungsmasten aufgestellt und die bestehenden Anlagen instandgesetzt.
In Dinslaken und Voerde treibt das Projektteam neben dem Bau der neuen Schallschutzwände auch die Umbauarbeiten an den Stationen voran. Am Haltepunkt Dinslaken baut das Team das Gleis 2 zurück, bevor im Anschluss der Untergrund für das neue Gleis vorbereitet und mit einer so genannten Planumsschutzschicht ausgestattet wird. Diese Arbeiten sind Grundlage für den weiteren Gleisbau. Am Haltepunkt in Voerde finden wiederum Restarbeiten im Bereich der Bahnsteige statt. Darüber hinaus bauen die Fachleute den Bahnübergang an der Jägerstraße zurück. Auch in Voerde-Friedrichsfeld stehen umfangreiche Schallschutzarbeiten sowie Bahnsteigarbeiten am Haltepunkt Friedrichsfeld auf dem Programm.
In Wesel setzt das Team zwischen der Willy-Brandt-Straße und der Schermbecker Landstraße umfangreiche Erd-, Kabeltiefbau- und Gründungsarbeiten um. Darüber hinaus werden auch hier zwischen der B58n und der Park-and-Ride Anlage am Franz-Etzel-Platz die Schallschutzarbeiten weiter vorangetrieben. Zudem wird das Team am Bahnhof Wesel das Gleis 2 wieder in Betrieb nehmen.
In Hamminkeln-Mehrhoog, Rees-Haldern und Empel-Rees setzt das Projetteam Kampfmittelsondierungen und Kabeltiefbauarbeiten um. Zudem stehen auch umfangreiche Leitungsumverlegungen auf dem Programm.
In Emmerich schließt das Team während der Streckensperrung die Bahnübergänge an der Kerstenstraße und am Schwarzen Weg. Darüber hinaus stehen Vegetationsarbeiten, Kampfmittelsondierungen und Vermessungsarbeiten an.
Busse statt Bahnen vom 9. bis 16. November
Um die Bauarbeiten sicher und effizient durchführen zu können, wird die Bahnstrecke zwischen Arnhem (NL) und Oberhausen in der Zeit von Montag, 9. November (21 Uhr) bis Montag, 16. November (21 Uhr) voll gesperrt. Es kommt zu folgenden Änderungen im Nah- und Fernverkehr:
- RE5 (RRX): Die Züge entfallen zwischen Oberhausen Hbf und Wesel Hbf. Als Ersatz verkehren sowohl Schnellbusse als auch Busse mit allen Halten.
RE19: Die Züge entfallen zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal bzw. Wesel Hbf und Bocholt. Ersatzweise verkehren Schnellbusse zwischen Oberhausen, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal. Außerdem sind auch Busse mit allen Halten zwischen Oberhausen und Emmerich sowie zwischen Wesel und Bocholt im Einsatz.RE44: Die Züge entfallen zwischen Duisburg Hbf und Bottrop Hbf. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop. Zwischen Duisburg und Oberhausen können Fahrgäste alternativ die Linien RE 3, RE 5 (RRX), RE 19, RB 32 und RB 35 nutzen.
RE49: Die Züge entfallen zwischen Oberhausen und Wesel. Als Ersatz verkehren Schnellbusse zwischen Duisburg Hbf und Dinslaken Hbf. Zudem sind zwischen Oberhausen und Wesel Schnellbusse sowie Busse mit allen Zwischenhalten unterwegs.
- Fernverkehr: Die Fernverkehrszüge in Richtung Amsterdam werden zwischen Köln und Utrecht umgeleitet. Die Halte in Düsseldorf Hbf, Duisburg Hbf, Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal entfallen. Zusätzlich halten die Züge in Mönchengladbach Hbf und s-Hertogenbosch. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 30 Minuten.


