Erkrath. Am Samstag, 7. November, eröffnet um 15 Uhr im „KunsTHaus Erkrath“ an der Dorfstraße eine neue Ausstellung. Zu sehen sind die Werke dann rund zwei Wochen.
„Wir erleben die Welt nicht, wie sie tatsächlich ist, sondern so, wie unsere Sinne sie uns darstellen. Farbe ist dabei ein wesentlicher Teil aller visuellen Information, Form ein weiterer. Das Vielgestaltige entsteht auch durch Brüche, Brechungen, Verwerfungen, Faltungen“, erklärt die Künstlerin Susan Brede, deren Werke vom 7. bis zum 22. November im „KunsTHaus“ ausstellt werden.
Unter dem Titel „Trichromatische Faltung“ sind rund 30 Arbeiten der in Erkrath lebenden Künstlerin und Architektin zu sehen – überwiegend Objekte mit Ölkreide und Spray auf verschiedenen Untergründen sowie einzelne Arbeiten mit anderen Techniken.
Die 30 gezeigten Arbeiten entstanden aus der Frage, wie Farbe und Raum zusammenwirken. Beides wird erst durch Licht sichtbar. Es macht die Welt bunt und vielgestaltig und ist der Ausgangspunkt der Untersuchung durch die Künstlerin.
Die Arbeiten der Ausstellung sind zum größten Teil in der Natur entstanden. Brechungen, Verwerfungen, Änderungen des Lichts, der Farben und Stimmungen werden dort auf positive Weise vielfältig erlebbar. Susan Brede erklärt: „Orte erzählen mir Geschichten und vermitteln Atmosphäre, die ich aufgenommen und in Formen und Farben übersetzt habe. Ich filtere, destilliere oder verstärke Farben, sehe Formen, spüre Bewegungen, Faltungen oder Verwerfungen. So entstehen meine trichromatischen Faltungen, die die Vielgestaltigkeit selbst überschaubar kleiner Räume in meiner Umgebung zeigen. Eine Vielgestaltigkeit, die bereichert, wenn ich sie mit ihren Facetten betrachte. Der Bildeindruck von Farben und Formen verändert sich dabei durch die Faltung je nach Blickwinkel des Betrachters, wie die Welt, die wir erleben.“


