Eine Pflegerin kümmert sich um eine Person in einem Krankenbett. Foto: pixabay
Eine Pflegerin kümmert sich um eine Person in einem Krankenbett. Foto: pixabay

Ratingen. Die seniorengerechte Quartiersentwicklung weist auf eine kostenfreie Online-Fortbildung der „Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz“ am 17. November von 15 bis 18 Uhr hin. Unter dem Titel „Wenn Situationen herausfordernd werden“ geht es darum, Konflikte zu verstehen, Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen und sicher zu reagieren.


Das Angebot richtet sich insbesondere an Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter, Anbieter und Mitarbeitende von Unterstützungsangeboten sowie weitere Interessierte. In der Begleitung pflegebedürftiger Menschen können Situationen entstehen, die verunsichern oder belasten. Wie lässt sich mit Konflikten, aggressivem Verhalten oder psychischen Erkrankungen umgehen? Was ist bei Selbstverwahrlosung und schwierigen Wohnsituationen zu beachten?

Die Fortbildung gibt hierzu praktische Orientierung mit drei Vorträgen. Katrin Havers eröffnet die Veranstaltung mit einem Blick auf Konflikte, herausfordernde Verhaltensweisen sowie Gewalt und Grenzüberschreitungen. Im Mittelpunkt stehen Möglichkeiten, schwierige Situationen frühzeitig wahrzunehmen, angemessen zu reagieren und die eigenen Grenzen im Blick zu behalten.

Oliver Dodt richtet den Fokus auf psychische Erkrankungen und ihre Bedeutung für herausfordernde Situationen im Unterstützungsalltag. Dabei geht es insbesondere um eine bessere Einordnung unterschiedlicher Verhaltensweisen und um Handlungsmöglichkeiten für die Praxis.

Ulla Schmalz stellt Selbstverwahrlosung und belastende Wohnsituationen in den Mittelpunkt ihres Vortrags. Thematisiert werden der professionelle Umgang mit schwierigen Lebens- und Wohnsituationen sowie Fragen der Abgrenzung zwischen Selbstbestimmung, Unterstützung und Fürsorge.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: alter-pflege-demenz-nrw.de.