Die Polizei kontrollierte insgesamt 147 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer. Foto: Polizei
Die Polizei kontrollierte insgesamt 147 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer. Foto: Polizei

Langenfeld. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat am Donnerstag, 5. November, gemeinsam mit Einsatzkräften des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP) umfangreiche Drogen- und Alkoholkontrollen im Langenfelder Straßenverkehr durchgeführt.


Im Zeitraum zwischen 11 und 15 Uhr nahmen die Einsatzkräfte auf der Solinger Straße insgesamt 147 Verkehrsteilnehmende genauer unter die Lupe, wie die Polizei berichtet.

Im Rahmen der Kontrollen wurden 57 Urin- und elf Speicheltests durchgeführt. Darüber hinaus erfolgten fünf Atemalkoholmessungen. „Die gute Nachricht: die überwiegende Anzahl der Tests fiel negativ aus – in vier Fällen jedoch ordneten die Einsatzkräfte wegen des Verdachts auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel zur weiteren Beweisführung eine Blutprobenentnahme an. Eine Person stand zudem unter dem Einfluss von Alkohol“, hieß es.

Im Rahmen der Kontrollen mussten die Einsatzkräfte weitere Verkehrsverstöße ahnden: So wurden Strafanzeigen wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt. Zudem wurde eine Person wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts angezeigt. Der Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend mit einer entsprechenden Bescheinigung zur weiteren aufenthaltsrechtlichen Klärung entlassen. Auch zahlreiche Verkehrsverstöße kamen bei den Kontrollen ans Licht. Die Einsatzkräfte ahndeten unter anderem drei Verstöße wegen mangelhaften Reifenzustands und zwei Verstöße aufgrund beschädigter Fahrzeugscheiben. Hinzu kamen zwei Verstöße, weil die Fahrer am Steuer mit ihrem Handy hantierten sowie weitere Verstöße wegen verkehrswidrigen Parkens, mangelhafter Ladungssicherung und Überholens an einer unübersichtlichen Stelle. Darüber hinaus erhoben die Einsatzkräfte elf Verwarnungsgelder wegen verschiedener weiterer Verkehrsverstöße.