
Düsseldorf. Bei starken Rückenschmerzen erscheint oft die Operation als der letzte Ausweg. Mancher Betroffene hat jedoch Zweifel, ob der anstehende OP-Termin tatsächlich der nächste, sinnvolle Schritt ist. Um in dieser Situation Hilfestellung zu geben, laden die Experten des Wirbelsäulenspezialzentrums am Florence-Nightingale-Krankenhaus zu einer Informationsveranstaltung ein.
Menschen, denen zu einem Eingriff an der Wirbelsäule geraten wurde, haben das Recht, eine zweite ärztliche Einschätzung einzuholen. Dieses Recht ist seit November 2021 im Gesetz verankert. Wer eine Zweitmeinung einholt, spricht kein Misstrauensvotum gegenüber dem Arzt aus, der die Empfehlung gegeben hat, sondern geht den vom Gesetzgeber vorgesehenen Schritt vor einer nicht revidierbaren Entscheidung.
Um die Zweimeinung einzuholen, suchen die Patient:innen eine besonders qualifizierte Fachärztin oder einen besonders qualifizierten Facharzt auf. Diese:r schätzt ein und berät, ob die empfohlene Operation medizinisch notwendig ist und welche Alternativen es gibt.
Doch wann lohnt es sich, eine solche Zweitmeinung einzuholen? Wann ist eine Operation notwendig und wann kann man damit warten? Welche Fragen sollte man dem Operateur stellen? Wie beurteilt man Nutzen und Risiken einer Operation?
Diese Fragen beantworten die Experten des Wirbelsäulenspezialzentrums am Florence-Nightingale-Krankenhaus beim 7. Kaiserswerther Rückennachmittag. Prof. Dr. med. Sönke Frey, Dr. med. André Gorbachevski und Dr. med. Holger Schlag laden herzlich dazu ein. Im Anschluss an die Vorträge beantworten sie die Fragen der Teilnehmenden.
Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 26. November von 17 bis 18:30 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenhaus, Theodor-Fliedner-Saal, Kreuzbergstraße 79 in Düsseldorf-Kaiserswerth statt. Eine Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist nicht erforderlich.

