Unter anderem die Rettung von Verletzten aus schwierigen Lagen übte die Heiligenhauser Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus
Foto: Feuerwehr Heiligenhaus

Heiligenhaus. Am vergangenen Wochenende hat für einen Teil der Feuerwehr Heiligenhaus ein Mix aus intensiver Ausbildung, Spaß und Teambildung auf dem Programm gestanden. Kräfte der Einsatz- und Unterstützungsabteilung sowie der Jugendfeuerwehr veranstalteten eine Ausbildung im Kreis Düren. Dort unterhält das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF) ein Übungsgelände.

Am Freitag machten sich 33 Aktiv der Feuerwehr Heiligenhaus auf den Weg, um ein seit  langer Zeit organisiertes Übungswochenende zu absolvieren. In einem geschlossenen Verband fuhren die Feuerwehrleute mit insgesamt sechs Fahrzeugen zu einer Unterkunft in der Nähe des Übungsgeländes. Die übrigen Kräfte der Feuerwehr blieben in Heiligenhaus, um während des Wochenendes die Einsatzbereitschaft weiterhin sicherzustellen.

Samstagmorgen ging es los: In zwei Gruppen wurde den gesamten Tag geübt. „Das vielseitige und sehr gut ausgestattete Gelände stellte die dafür optimale Voraussetzung dar“, berichtet Feuerwehrsprecher Marco Bayer. „So konnten die Kräfte das Vorgehen bei Keller- und Wohnungsbränden in unterschiedlichen Stockwerken und verschiedenen Gebäuden trainieren“. Die Szenarien reichten von der technischen Hilfeleistung, wie sie beispielsweise bei Verkehrsunfällen notwendig werden kann, bis hin zu Rettungsaktionen von verletzten Personen aus schwierigen Lagen.

Der Kreisbrandmeister des Kreises Düren, Karlheinz Eismar, schaute sich einige Übungen der Feuerwehr Heiligenhaus an – und er freute sich, dass das Gelände für die Ausbildung genutzt wird.

Eine weitere Besonderheit war das durchmischte Team der Feuerwehr. So übten Einsatzkräfte, Jugendfeuerwehr und frisch eingetretene Mitglieder ohne Feuerwehrerfahrung zusammen und arbeiteten die Übungsszenarien erfolgreich ab. „Die erfahrenen Einsatzkräfte nahmen die noch unerfahrenen an die Hand und erklärten die Taktiken, jeder konnte sich mit einbringen und wichtige Aufgaben übernehmen“, erklärt Pressesprecher Bayer.

Samstagabend betrachteten die Feuerwehrleute den Tag am Lagerfeuer und freuten sich, an dieser standortverlagerten Ausbildung teilgenommen zu haben. „An der Feedbackrunde am Lagerfeuer konnte jeder sein Resümee des Tages vortragen. Es ist schön zu sehen, wie eine so vielseitige Gruppe, unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründen zusammenarbeitet, füreinander einsteht. Das ist, wofür die Feuerwehr steht – Kameradschaft“, so Bayer weiter.

Die letzte auswärtige Ausbildung der Heiligenhauser Wehr liegt bereits fünf Jahre zurück. Zuvor veranstaltete die Feuerwehr Heiligenhaus diese Form der Übung in einem zweijährigen Rhythmus.