Arbeitsintensiv verlief der Samstag für die Brandschützer. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus
Arbeitsintensiv verlief der Samstag für die Brandschützer. Foto: Feuerwehr Heiligenhaus

Heiligenhaus. Einen arbeitsreichen Samstag hat die Heiligenhauser Feuerwehr hinter sich gebracht. Insgesamt fünf Einsätze galt es zu bewältigen.

Der Samstag startete gegen 4 Uhr in der Nacht für die ehrenamtlichen Kräfte der
Feuerwehr Heiligenhaus. Nach Regen und Wind war im Nordring die Straße aufgrund von
verstopften Gullys leicht überschwemmt. „Blätter hatten die Auffangbehälter in
den Gullys zugesetzt, zwei Gullys waren zudem verstopft“, berichtet die Feuerwehr. Nach circa zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Um kurz nach 7 Uhr ging eine erneute Einsatzmeldung wegen einer überschwemmten Straße ein. Dieses Mal ging es für die Einsatzkräfte an die Wülfrather Straße. Nach ungefähr 30 Minuten waren Wasser und Blätter von der Straße beseitigt.

Um 10.41 Uhr ein weitere Alarm: „In die Bertha-Benz-Allee rückte die Feuerwehr zu einer
ausgelösten Brandmeldeanlage aus“, hieße es. Letzt konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

Am Abend gegen kurz vor 17.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem gemeldeten
Wohnungsbrand aus. „Ein ausgelöster Rauchmelder sowie Rauch aus einem gekippten
Fenster waren die Gründe für die Alarmierung“, so die Wehr. Die Einsatzkräfte
stellten Rauch sowie den piependen Rauchmelder fest. Grund für diese Einsatz sei letztlich angebranntes Essen auf dem Herd gewesen.

„Mit Atemschutzgeräten geschützt und einem Kleinlöschgerät beseitigten die Einsatzkräfte die Gefahr“, hieß es. „Damit sich kein Rauch im Treppenraum verbreitet, setzten die Kräfte außerdem einen sogenannten Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür und einen Hochdrucklüfter ein“. Rund eine Stunde war die Feuerwehr beschäftigt.

Am Abend gegen 19.30 Uhr rückten die Kräfte der Feuerwehr zu einem Unfall aus. Am
Nordring solle ein Auto auf der Seite liegen und eine Person verletzt sein, so die Einsatzmeldung. „Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr hatte die Person das Fahrzeug
verlassen und war glücklicherweise unverletzt“, teilt die Feuerwehr mit. Den auf der Seite liegenden Wagen sicherten die Feuerwehrleute zuerst gegen ein unkontrolliertes Umfallen und klemmten anschließend die Batterie ab. Das Fahrzeug konnte auf der Seite liegend
nicht abgeschleppt werden, ein Umkippen war schwierig, da ein Baum das Aufstellen blockierte, also kam eine Seilwinde zum Einsatz, um den Pkw vorsichtig in eine geeignete Position zu ziehen und anschließend auf die Reifen zu stellen. Gegen 21 Uhr waren alle
Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit an ihren Standorten.