
Heiligenhaus. Das soziale Zentrum an der Linderfelderstraße – ein Haus für alle Generationen – war Ziel der Sommertour von Kerstin Griese in Heiligenhaus. Von der AWO-Kita bis zur Demenz-Wohngemeinschaft bietet es Platz für Menschen aller Generationen.
Ihre Besichtigung begann die Bundestagsabgeordnete im Dachgeschoss. Dort traf sich gerade eine Gruppe der AWO zur Stuhlgymnastik und begrüßte Kerstin Griese mit einem großen „Hallo“. Anschließend wechselte die Gruppe in den AWO-Treff im Erdgeschoss, um gemeinsam Kaffee zu trinken.
Von nebenan waren die Geräusche vieler spielender Kinder zu hören, denn dort betreibt die AWO eine Kita. Doris Becker, die stellvertretende Leiterin des AWO-Treffs, freut sich darüber, denn sie hat selbst mehrere Enkel. Kerstin Griese findet es gut, dass in diesem Zentrum generationenübergreifende Begegnungen möglich sind.
Beim Besuch der Demenz-Wohngemeinschaft – sie befindet sich im dritten Stock – erfuhr Griese, dass das Zusammenleben nicht immer einfach ist. „Die Älteren regen sich manchmal über die schreienden Kleinen auf“, sagte Nina vom Hoff von der Pflegeunion, die die WG betreibt. Kerstin Griese vermutet, dass sich ein gutes Miteinander organisieren lasse, und regte gemeinsame Begegnungen an.
Vom Hoff zeigte Griese ein momentan leer stehendes Zimmer. „Wir vermieten grundsätzlich ohne Möbel – abgesehen von einem Pflegebett –, damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner individuell nach ihren Wünschen einrichten können“, erklärte sie. Denn sie sollten „ein Gefühl von Zuhause“ haben. In der Wohngemeinschaft mit ihrer großzügigen Wohnküche können elf pflegebedürftige Menschen betreut werden.

