Die Heiligenhauser Feuerwehr auf dem Weg zum EInsatzort. Foto: FW Heiligenhaus
Die Heiligenhauser Feuerwehr auf dem Weg zum EInsatzort. Foto: FW Heiligenhaus

Heiligenhaus. In der Nacht zum Freitag ist auch die Feuerwehr Heiligenhaus erneut zur Unterstützung nach Niederkrüchten ausgerückt.


Am Donnerstagabend bereitete sich die Feuerwehr Heiligenhaus auf ihren zweiten überörtlichen Bereitschaftseinsatz vor. Gegen 1.30 Uhr sammelten sich sechs Angehörige der Feuerwehr Heiligenhaus, um sich etwa eine Stunde später mit weiteren Kräften bei der Feuerwehr Ratingen zu treffen.

Zusammen fuhren die Feuerwehren zunächst nach Düsseldorf, von dort führte der Weg anschließend zu einem ehemaligen Militärgelände an der deutsch-niederländischen Grenze.

Die angelegte Gräben sollen die Bodenfeier begrenzen. Foto: FW Heiligenhaus
Die angelegten Gräben sollen die Bodenfeuer begrenzen. Foto: FW Heiligenhaus

Seit Beginn der Woche läuft der Waldbrandeinsatz. Nun haben die Einsatzkräfte Brandschneisen gezogen und mit Wasser geflutet, um die Ausbreitung von Bodenfeuern so bekämpfen. Dabei halfen auch die Wehrleute aus Heiligenhaus.

„Es gibt mehrere Phasen eines Waldbrandes: Bodenfeuer, Stammfeuer, Wipfelfeuer“, erklärt Jörg Schuster, Einheitenführer der Heiligenhauser Kräfte. „Das Feuer kann sich regelrecht durch das Unterholz fressen“. Die angelegten Gräben bilden nun eine Barriere gegen die Bodenfeuer. Die Gesamtlänge der Schneisen beläuft sich auf rund vier Kilometer. Ziel des Einsatzes ist es, einen trockenen Kiefernwald zu schützen.

Gegen 15 Uhr ging es für die Brandschützer zurück in die Basis, um sich dort zu waschen und zu stärken. Vor der Rückverlegung nach Heiligenhaus, um 16.30 Uhr, bedankte sich der Kreisbrandmeister des Kreises Viersen, Rainer Höckels, bei allen Kräften.

Die Feuerwehr Heiligenhaus beendete ihren Einsatz am Freitagabend nach gut 18 Stunden.