Hilden. In Hilden hat in der Nacht auf Samstag, 14. Februar, ein anonymer Tipp zu einer mutmaßlichen illegalen Glücksspielrunde einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilt, seien insgesamt fast 30.000 Euro beschlagnahmt worden. Zudem haben man mehrere Verfahren gegen Verdächtige eingeleitet.
“Gegen 3:50 Uhr erhielt die Polizei in Hilden einen anonymen Hinweis auf eine aktuell durchgeführte illegale Glücksspielrunde in den Räumlichkeiten eines Kulturvereins am Fritz-Gressard-Platz. Zudem wurde der Polizei mitgeteilt, dass es in den Räumlichkeiten zu einer Messerstecherei gekommen sei”, hieß es seitens der Behörde.
Die Polizei rückte mit einem starken Kräfteaufgebot an. Zwar konnten letztlich vor Ort weder Verletzte noch Hinweise auf eine Auseinandersetzung mit einem Messer festgestellt werden – allerdings stieß die Polizei in den Räumlichkeiten eines dort ansässigen Kulturvereins auf eine mutmaßliche Zockerhöhle.
Bei Eintreffen der Polizisten seien mehrere Personen fluchtartig aufgesprungen, um vor der Kontrolle zu flüchten.
Den Beamten gelang es jedoch, vor Ort mehr als 20 Personen festzuhalten und ihre Personalien aufzunehmen: Bei ihnen handelte es sich um Männer und Frauen im Alter von 26 bis 61 Jahren. Sie waren überwiegend türkischer und kosovarischer sowie syrischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Die Polizei stellte bei den Personen Bargeld in Höhe von insgesamt fast 30.000 Euro sicher.
Gegen die Personen wurden entsprechende Verfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an illegalem Glücksspiel eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen vor Ort entlassen. Die Polizei fertigte zudem einen entsprechenden Bericht an die Stadt Hilden.


