Kreis Mettmann. Die Agentur für Arbeit hat die aktuelle Arbeitsmarktstatistik für Januar herausgegeben. Demnach sinkt der Stellenbestand, die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist im Jahresvergleich allerdings stabil.
„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist saisonbedingt und typisch für den Jahresanfang: Zum Jahreswechsel enden befristete Beschäftigungen, zudem gibt es witterungsbedingt in
einigen Branchen weniger Arbeit”, resümiert Karl Tymister, Chef der Agentur für Arbeit Mettmann. Die wirtschaftliche Krise sorge zusätzlich für Zurückhaltung bei Neueinstellungen.
Als positiv stellt Tymister heraus, dass die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich nicht weiter angestiegen ist: “Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,3 Prozent genau auf dem Niveau von vor einem Jahr. Gleichzeitig bleibt der Arbeitsmarkt in Bewegung: Sogar zehn Prozent mehr Menschen als vor einem Jahr haben aus der Arbeitslosigkeit heraus eine neue Beschäftigung aufgenommen.”
Trotz der Herausforderungen seien über 2.300 freie Stellen gemeldet, vor allem für Fachkräfte. “Besonders hoch ist der Bedarf zum Beispiel in der Pflege. Deshalb laden wir gemeinsam mit dem Jobcenter am 25. Februar zum Pflegetalk in Hilden ein, um konkrete berufliche Perspektiven aufzuzeigen“, so Tymister.
Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Mettmann im Januar 2026 gestiegen. 19.394 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 792 Personen mehr (4,3 Prozent) als im Dezember und 27 Personen
bzw. 0,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,3 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 7,3 Prozent.
1.546 der Arbeitslosen sind im Januar unter 25 Jahre alt. Im Vormonat waren es 72 weniger und im gleichen Monat des Vorjahres 51 weniger arbeitslose junge Menschen.
Im Januar meldeten sich insgesamt 3.535 Personen arbeitslos. 2.733 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit.


