Ein Arzt mit einem Klemmbrett. Foto: pixabay
Ein Arzt mit einem Klemmbrett. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. In die nächste Kreis-Ausschusssitzung bringt die CDU-Kreistagsfraktion das Thema „Tele-Notärzte“ ein. 

Die Absichtserklärung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann für den flächendeckenden Ausbau des Telenotarzt-Systems in Nordrhein-Westfalen nehmen die Christdemokraten jetzt zum Anlass, das Thema im Rahmen der nächsten Kreis-Assschusssitzung zu behandeln.

„Wir möchten natürlich, dass der Kreis Mettmann von Anfang an dabei ist, wenn der Startschuss für ein solches Projekt fällt“, so der Fraktionsvorsitzende Klaus –Dieter Völker. Konkret möchte die Union aber auch von der Verwaltung wissen, ob sich die Kreisverwaltung in der Vergangenheit überhaupt schon einmal mit dem Thema auseinander gesetzt hat.

„In Aachen gilt der Tele-Notarztdienst als Erfolgsmodell und wird bereits seit 2014 eingesetzt. Daher ist diese Frage in einem Kreis wie Mettmann, wo gerade eine neue Rettungsleitstelle gebaut wird und auch bald Mobile Retter im Einsatz sind, durchaus berechtigt“, erläutert Völker.

In diesem Zusammenhang wird unterstrichen, dass die Einführung eines solchen Systems als ergänzendes Rettungsmittel in der Notfallversorgung zu verstehen ist. „Nach wie vor soll die persönliche Untersuchung vor der Begutachtung via Video für uns oberste Priorität haben“. Durch den Einsatz des Telenotarztes könne man jedoch mehr Notfälle notärztlich unterstützen und den fahrenden Notarzt gezielter für lebensbedrohliche Notfälle einsetzen.