Der Weg im nördlichen Bereich des Bahnhofs. Foto: Stadt Erkrath
Der Weg im nördlichen Bereich des Bahnhofs. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. Parallel zur Generalsanierung der Bahnstrecke Hagen – Wuppertal – Köln durch die Deutsche Bahn findet in der Zeit von Mitte Februar bis voraussichtlich Ende Mai 2026 auch die geplante Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes am S-Bahnhof Hochdahl statt.


Im Auftrag der Stadt Erkrath soll neben dem optischen Erscheinungsbild des Bahnhofsvorplatzes vor allem die Barrierefreiheit zwischen Bahnsteig, Bushaltestelle und P+R-Anlage verbessert werden. Die Maßnahme wird durch Landesfördermittel in Höhe von rund 482.000 Euro bezuschusst.

Der mobilitätsgerechte Umbau umfasst eine grundlegende Neugestaltung der nördlichen Zuwegung an der Hauptstraße bis hin zur Personenunterführung, um auch mobilitätseingeschränkten Personen einen komfortablen Zugang zum Bahnhof zu ermöglichen. Gleichzeitig werden nicht mehr benötigte Flächen im direkten Umfeld, wie zum Beispiel der asphaltierte Platz im Bereich der ehemaligen Bahnschranke, entsiegelt und begrünt. Für ein einladendes und modernes Gesamtbild sollen darüber hinaus auch bekannte Angsträume deutlich heller und einsichtiger gestaltet werden, um das Sicherheitsgefühl von Pendlerinnen und Pendler zu stärken. Die 1987 aufgestellte Umlenkrolle mit Verweis auf den einstigen Seilzugbetrieb zwischen Erkrath und Hochdahl wird auch nach der Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes als Denkmal erhalten bleiben – wenn auch leicht versetzt.

Zur Vorbereitung der Maßnahme müssen vorab einige Bäume entfernt werden, die nach Abschluss der Arbeiten durch entsprechende Ersatzpflanzungen im Baustellenbereich wieder ausgeglichen werden. Auch einige Parkplätze der P+R-Anlage entfallen für die Dauer der Maßnahme. Weitere ökologische Eingriffe sowie Parkplatzsperrungen werden ebenfalls durch die parallel stattfindenden Arbeiten der Deutschen Bahn erforderlich. Der Zugang zur Unterführung bleibt abgesehen von temporären Sperrungen an vereinzelten Tagen jedoch jederzeit gewährleistet. Der reguläre Bus-, Bahn- sowie Schienenersatzverkehr an der Station Hochdahl ist von den Einschränkungen nicht betroffen.