Bürgermeister Christoph Schultz (5.v.r.) und Integrationsbeauftragter Torsten Gumbrecht (2.v.l.) hießen Erkraths Neubürgerinnen und Neubürger mitsamt ihren Familien im Rathaus willkommen. Foto: Stadt Erkrath
Bürgermeister Christoph Schultz (5.v.r.) und Integrationsbeauftragter Torsten Gumbrecht (2.v.l.) hießen Erkraths Neubürgerinnen und Neubürger mitsamt ihren Familien im Rathaus willkommen. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. Zusammen mit dem städtischen Integrationsbeauftragten Torsten Gumbrecht hat Bürgermeister Christoph Schultz eine neue Staatsbürgerin sowie zwei neue Staatsbürger mitsamt ihren Familien im großen Sitzungssaal des Rathauses begrüßt.

Die Einbürgerungsfeier im Rathaus stellt nach erfolgreich abgeschlossenem Einbürgerungstest und dem Erhalt des neuen Passes den feierlichen Abschluss des rund sechsmonatigen Einbürgerungsverfahrens dar. Bei Kaffee und Kuchen berichteten die Neubürgerinnen und Neubürger von ihren spannenden Lebenswegen, die sie allesamt nach Erkrath führten.

Die Männer und Frauen stammen gebürtig aus der Türkei, Algerien sowie der Ukraine und kamen alle bereits vor mehreren Jahren aus beruflichen Gründen nach Deutschland. Während zwei von ihnen eine Anstellung bei örtlichen Unternehmen fanden, verwirklichte sich der dritte den Traum von der Selbstständigkeit und baute sich seinen eigenen Textilhandel in Erkrath auf. Der Entschluss, nach Jahren oder sogar Jahrzehnten einen Antrag auf Einbürgerung zu stellen, hatte dabei für alle Anwesenden nicht nur familiäre Gründe. Vor allem der Wunsch nach Teilhabe und Integration waren groß, um selbst im gehobenen Alter noch das mehrstufige Einbürgerungsverfahren zu durchlaufen.