Erkrath. Zur traditionellen Einbürgerungsfeier im Rathaus kamen 15 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus unterschiedlichsten Herkunftsländern gemeinsam mit ihren Angehörigen. Im persönlichen Gespräch mit Bürgermeister Christoph Schultz tauschten sie sich über ihre Erfahrungen sowie über ihre individuellen Wege nach Deutschland aus.
Viele schilderten ihren Lebensweg in Deutschland, der für manche einen vollständigen Neuanfang bedeutete und für andere neue Perspektiven eröffnete. Vertreten waren Menschen aus Albanien, der Ukraine, Griechenland, Russland, Syrien, Serbien, Guinea, Nordirland und Polen. Bürgermeister Christoph Schultz begrüßte die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und hob die besondere Bedeutung des Anlasses hervor: „Ich freue mich sehr, dass Sie heute das Bekenntnis abgelegt haben, zu Deutschland gehören zu wollen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“.
Die persönlichen Lebensgeschichten der Eingebürgerten zeigten, wie vielfältig und bereichernd die Gesellschaft sei. Gerade in der heutigen Zeit seien Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit, sondern Werte, die es gemeinsam zu schützen gelte.
Beim Empfang im Rathaus war auch die städtische Integrationsbeauftragte Sangari Subramaniam mit dabei, die die Menschen im Einbürgerungsprozess begleitet und berät. Vorgestellt wurde zudem der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration, in dem sich die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger politisch engagieren können. Im Anschluss gaben die Gäste einen Einblick in ihr Leben in Deutschland, viele berichteten von positiven Begegnungen und erlebter Unterstützung. Zum Abschluss ermutigte der Bürgermeister dazu, sich aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubringen, um gemeinsam das Leben in der Stadt zu gestalten.


