Viele Geldmünzen sind zu sehen. Foto: pixabay
Viele Geldmünzen sind zu sehen. Foto: pixabay

Erkrath. Der Rat der Stadt Erkrath hat in seiner Sitzung vom 25. Februar den Nachtragshaushalt für das Jahr 2025 mit insgesamt 25 Stimmen von CDU und SPD sowie dem Bürgermeister beschlossen. Dagegen standen 18 Stimmen von Bündnis 90 / Die Grünen, BmU, FDP und AfD. Die Fraktion Die Linke hat sich der Stimme enthalten.


Der Nachtragshaushalt weist für das Jahr 2025 einen in Erträgen und Aufwendungen nicht ausgeglichenen Haushalt aus. In 2025 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 11,89 Millionen Euro gerechnet. Im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung werden für die Folgejahre Defizite in Höhe von 14,49 Millionen Euro in 2026, 12,41 Millionen Euro in 2027 und 10,26 Millionen Euro in 2028 erwartet. Das Erreichen dieser Jahresergebnisse ist nur durch den pauschalen Abzug des globalen Minderaufwandes in Höhe von zwei Prozent bei den ordentlichen Aufwendungen möglich. Zusätzlich müssen ab dem Jahr 2025 zur Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzeptes die Jahresfehlbeträge in Teilen vorgetragen werden und belasten somit zusätzlich bereits jetzt die folgenden Jahre.

Bürgermeister Christoph Schultz zeigt sich trotz der erheblichen Herausforderung zufrieden mit dem Beschlussergebnis: „Mit dem Doppelhaushalt für 2024 und 2025 bleiben wir trotz sehr schwieriger Rahmenbedingungen weiterhin handlungsfähig und investieren weiter in Schulen, Kitas, Brücken und auch in das Gewerbegebiet Neanderhöhe, um neue Unternehmen anzusiedeln.“ Der beschlossene Nachtragshaushaltsplan wird nun zur Genehmigung bei der Aufsichtsbehörde vorgelegt. Mit der öffentlichen Bekanntmachung der Nachtragssatzung ist voraussichtlich im April 2025 zu rechnen.