Start der Erschließungsarbeiten an der Neanderhöhe in Hochdahl. Foto: Stadt Erkrath
Janis Arnold vom Fachbereich Wirtschaftsförderung · Tourismus und Alexander Marx vom Fachbereich Stadtentwässerung der Stadt Erkrath freuen sich über den Start der Erschließungsarbeiten an der Neanderhöhe in Hochdahl. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. Mitte Juli hat an der Neanderhöhe in Hochdahl die Erschließung des geplanten Gewerbegebietes begonnen. Damit die etwa 35.000 Quadratmeter große Neufläche an das städtische Versorgungsnetz angeschlossen werden kann, muss das bestehende Gelände zunächst jedoch noch modelliert werden.


Dabei wird der Boden im südlichen Bereich des Plangebiets ab- und im nördlichen Bereich wieder aufgetragen. Die Arbeiten zur Geländemodellierung sollen bis Ende Oktober 2026 abgeschlossen sein, sodass rund um den Jahreswechsel die ersten Kanalbauarbeiten starten können.

Im Zuge der Geländemodellierung werden schichtweise rund 85 Prozent der nicht tragfähigen Geländemasse innerhalb des Baufeldes abgetragen, unter Verwendung eines Kalk-Zement-Gemisches direkt vor Ort aufbereitet und als tragfähiger, frostbeständiger Untergrund letztlich wieder eingebaut. Lediglich 15 Prozent des vorhandenen Bodenmaterials kann dabei aufgrund von Verunreinigungen keine Verwendung finden und muss fachgerecht entsorgt werden. Insgesamt werden mit diesem Verfahren rund 35.000 Tonnen Boden bewegt und ressourcenschonend umgewandelt. „Durch das In-situ-Verfahren vermeiden wir aufwendige Erdbewegungen, schonen die Umgebung und minimieren den Baustellenverkehr deutlich“, zeigt Alexander Marx, Fachbereichsleiter Stadtentwässerung, die Vorteile der hier angewandten Technik aus dem Erd- und Grundwasserbau auf. Ergänzend dazu wird im nördlichen Teil des Plangebiets auf einer Fläche von rund 7.100 Quadratmetern ein Grünstreifen angelegt, der das künftige Gewerbegebiet abgrenzen soll. Der Baumbestand östlich des Areals, die Baumallee im Süden entlang der Hochdahler Straße sowie die Forstfläche nördlich des Wertstoffhofes bleiben erhalten.

„Die Geländemodellierung markiert einen bedeutenden Fortschritt für die weitere Erschließung und damit einen wichtigen Meilenstein für die parallel laufende Vermarktung der Neanderhöhe als künftiges Gewerbegebiet“, freut sich Janis Arnold, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung · Tourismus über die Entwicklung. „Fertig erschlossene Grundstücke ermöglichen eine schnellere und passgenauere Ansiedlung, was besonders wichtig für Unternehmen ist, die sehr kurzfristig eine passende Fläche suchen“, so Arnold weiter.

Bei der Vermarktung soll der Fokus auf innovative und zukunftsorientierte Unternehmen gelegt werden, die im Zuge der Ansiedlung neue Arbeitsplätze für die Region schaffen und den Wirtschaftsstandort Erkrath langfristig stärken. Interessierte Unternehmen können sich gerne telefonisch unter 0211 2407-8001 oder per Mail an wirtschaftsfoerderung@erkrath.de mit der städtischen Wirtschaftsförderung in Verbindung setzen.