Erkrath. Der Bahnhofsvorplatz am S-Bahnhof in Hochdahl präsentiert sich nach Abschluss der Umgestaltungsmaßnahmen durch den Fachbereich Tiefbau · Straße · Grün in einem neuen Erscheinungsbild.
Neben der optischen Aufwertung stand insbesondere die Verbesserung der Barrierefreiheit im Mittelpunkt der Maßnahme. Dabei erhielt die nördliche Zuwegung zwischen der Hauptstraße und der Personenunterführung eine neue lichtdurchflutete Wegeführung. Dadurch sind die Wege zwischen Bahnhof, Bushaltestelle und P+R-Anlage nicht nur moderner, sondern vor allem auch für mobilitätseingeschränkte Personen besser nutzbar.
Im Zuge der Umgestaltung wurden zudem auch nicht mehr benötigte Flächen im direkten Umfeld entsiegelt und begrünt, wie zum Beispiel der ehemals asphaltierte Platz im Bereich der ehemaligen Bahnschranke. Die neu gepflanzten Jungbäume wurden hierbei weiß eingefärbt, um die noch empfindliche Rinde der jungen Bäume vor Schäden und Rissen durch Überhitzung zu schützen. Auch die 1987 aufgestellte Umlenkrolle, die an den früheren Seilzugbetrieb zwischen Erkrath und Hochdahl erinnert, hat einen neuen Standort auf dem Bahnhofsvorplatz erhalten. Ebenfalls neu ist eine Informationsstele mit Hinweisen zu den verschiedenen Verkehrs- und Serviceangeboten des Bahnhofes, die beispielsweise die nächstgelegene überdachte Fahrradabstellanlage oder Fahrradbox sowie den kürzesten Weg zum Taxistand anzeigt. Damit folgt der ÖPNV-Knotenpunkt in Hochdahl einem verbundweiten Konzept und ist als erster Bahnhof in Erkrath als Mobilstation gekennzeichnet, um einen nahtlosen und bequemen Umstieg zu ermöglichen.
Die Umgestaltung wurde durch Landesfördermittel in Höhe von rund 482.000 Euro bezuschusst. Nach Abschluss der Arbeiten durch die Stadt Erkrath finden im Laufe des Jahres noch weitere Baumaßnahmen durch die Deutsche Bahn statt, wie unter anderem die Montage der Lärmschutzwände.


