Bürgermeister Christoph Schultz (1.v.l.), Schulleiter Hans Gruttmann (2.v.l.) und Architekt Günter Gondolf (3.v.l.) blicken stolz auf den Richtkranz und den damit verbundenen Baufortschritt am Gymnasium am Neandertal. Foto: Stadt Erkrath
Bürgermeister Christoph Schultz (1.v.l.), Schulleiter Hans Gruttmann (2.v.l.) und Architekt Günter Gondolf (3.v.l.) blicken stolz auf den Richtkranz und den damit verbundenen Baufortschritt am Gymnasium am Neandertal. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. „Wir wünschen dem Gebäude hier, dass es der Gott bewahre – vor Feuer und vor Ungestüm, über viele Jahre“, hieß es Anfang Juli beim Richtfest für das neue Schulgebäude des Gymnasiums am Neandertal in Alt-Erkrath.


Bürgermeister Christoph Schultz, Architekt Günter Gondolf und Schulleiter Hans Gruttmann blickten in ihren Reden gemeinsam auf die Zeit bis zur Fertigstellung des Rohbaus zurück und feierten zusammen mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus
Verwaltung und Politik den nächsten Meilenstein. Gleichzeitig wurde die ebenfalls
neugebaute Dreifeld-Sporthalle an ihre künftigen Nutzerinnen und Nutzer übergeben.

Der Neubau des Gymnasiums entsteht auf einer Fläche von rund 14.000 Quadratmetern, unweit des alten Schulgebäudes an der Heinrichstraße in Alt-Erkrath. Die neue Schule soll Platz für 950 Schülerinnen und Schüler sowie rund 90 Lehrkräften bieten. Ein hoher Sanierungsbedarf des alten Schulgebäudes und der Wechsel von G8 auf G9 hatte den Neubau des vierzügigen Gymnasiums nötig gemacht. Erschlossen wird das neue Schulgelände über die Bachstraße, wo derzeit die Zufahrt über eine neue Brücke und Ringstraße entsteht. Die Fertigstellung des Schulgebäudes ist für Sommer 2027 geplant. Die Inbetriebnahme soll spätestens im Herbst 2027 folgen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir aktuell nicht nur im Zeitplan, sondern auch innerhalb
des Budgets liegen. Unser Dank richtet sich hierbei besonders an die Handwerker,
die Architekten, das ausführende Unternehmen sowie die Projektleitung, die
gemeinsam dazu beigetragen haben, dass wir den tollen Baufortschritt heute
bewundern und feiern können“, so Bürgermeister Christoph Schultz. „Das ein
Gebäude dieser Größe so schnell und nur 1,5 Jahren nach dem Spatenstich bereits
als Rohbau steht, ist kaum zu glauben und Ausdruck für den unermüdlichen Fleiß
und die harte Arbeit, die in diesem Projekt steckt“, lobt auch Schulleiter Hans
Gruttmann den Baufortschritt.

Nahezu betriebsbereit ist dagegen bereits die neue Dreifeld-Sporthalle auf dem
Schulgelände. Hier stehen nur noch wenige Restarbeiten aus, sodass nach den
Sommerferien in der Halle an der Bachstraße neben dem Schulsport auch der
Vereinssport stattfinden kann. Das größtenteils aus Holz bestehende, klimaneutral
errichtete Gebäude ist rund 2.500 Quadratmeter groß, verfügt über eine moderne
PV-Anlage und zeichnet sich durch eine tageslichtfreundliche Bauweise sowie die
besondere Eignung für Rollstuhl-Basketball aus. Damit ist die Halle die erste
behindertengerechte Sporthalle in Erkrath und somit ein wichtiger Treffpunkt für
Menschen mit und ohne Einschränkungen.