
Erkrath. W ie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll im betrieblichen Alltag einsetzen? Welche Prozesse lassen sich durch Tools automatisieren? Und worauf sollte beim Einsatz von KI geachtet werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines kostenlosen Workshops, zu dem die städtische Wirtschaftsförderung und der Wirtschaftskreis Erkrath Anfang Juli eingeladen hatten.
Die Veranstaltung ermöglichte etwa 40 anwesenden Erkrather Unternehmen und Solo-Selbstständigen einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten, die sich durch die neue Technologie im Berufsalltag bieten und sensibilisierte für die Grenzen und Schwierigkeiten beim Einsatz von sogenannten „Large Language Models“.
Im Rahmen des rund zweistündigen Workshops erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die Grundlagen von künstlicher Intelligenz sowie konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Unternehmensalltag. Die IT-Fachleute, Dominik Heilein und Marcel Stritzelsberger, zeigten zudem bei Live-Demonstrationen, wie sich wiederkehrende Arbeitsabläufe auch ohne Programmierkenntnisse mithilfe moderner Software-Tools vereinfachen lassen. „KI-Werkzeuge bieten Unternehmen jeder Größe eine Menge Chancen. Mit Veranstaltungen wie dieser sollen lokale Betriebe dabei unterstützt werden, neue Technologien kennenzulernen und Berührungsängste abzubauen“, erklärt Janis Arnold, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung ∙ Tourismus der Stadt Erkrath. Im Anschluss nutzten die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer die Gelegenheit, sich bei Getränken und Snacks auszutauschen und über Branchengrenzen hinweg neue Kontakte zu knüpfen.
Der Workshop stand dabei nicht nur den Mitgliedern des Wirtschaftskreises offen, sondern richtete sich an alle Unternehmen aus Erkrath – mit sichtbarem Erfolg. Im Gespräch berichteten die Teilnehmenden, dass sie viele konkrete Anregungen und praktische Impulse für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im eigenen Arbeitsalltag mitnehmen konnten. Tim Beerbohm, Vorstand des Wirtschaftskreises Erkrath, war ebenfalls begeistert: „Wissenstransfer ist für uns keine Frage der Mitgliedschaft. Um Erkrath zukunftsfähig zu halten, öffnen wir unser KI-Expertenwissen bewusst für alle lokalen Firmen, ganz egal ob Kleinstbetrieb oder großes Unternehmen“, betonte der selbstständige Factoring-Experte.

