Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz. Foto: Stadt Erkrath
Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. Die geplanten Krankenhausschließungen der Kplus-Gruppe in Haan und Hilden haben auch Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in Erkrath – so könnten Krankentransporte und Rettungswege in die benachbarten Krankenhäuser fortan länger dauern.

Bürgermeister Christoph Schultz bekundet in einem Schreiben an die Stadtspitzen in Haan und Hilden seine Solidarität mit den Nachbarstädten und sagt seine politische Unterstützung zu.

„In einem medizinischen Notfall zählt jede Sekunde, nicht nur bei der Erstversorgung, sondern auch beim Weg in die Notaufnahme und der damit verbundenen Notfallbehandlung. Der Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Mettmann gibt hierfür klare Leitlinien vor, um die bedarfsgerechte und flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die geplante Schließung der beiden Krankenhäuser im südlichen Einzugsgebiet unserer Stadt stellt die medizinische Grundversorgung dagegen auf wackelige Füße“, zeigt sich Bürgermeister Christoph Schultz besorgt über die neusten Entwicklungen.

Zusammen rufen die Vorsitzenden der Ratsfraktionen von CDU, Bündnis´90/Die Grünen, SPD, BmU, FDP und Die Linke mit Bürgermeister Schultz daher alle
Erkratherinnen und Erkrather dazu auf, gemeinsam am kommenden Samstag, den
14. Oktober, an der Demonstration gegen die Krankenhausschließung in Haan
teilzunehmen. Die Demonstration startet um 13.30 Uhr an der Stadtbücherei Haan,
Neuer Markt 17.