Gymnasium-Schulleiterin Alexandra Flaig, Realschuleiter Uwe Heidelberg, Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz, Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Julia Oesterle als stellvertretende Gymnasium-Schulleiterin und Schuldezernent Michael Pfleging bei der symbolischen Schlüsselrückgabe vor dem Eingangsbereich des ehemaligen Schlossgymnasiums in Düsseldorf-Benrath. Foto: Stadt Erkrath
Gymnasium-Schulleiterin Alexandra Flaig, Realschuleiter Uwe Heidelberg, Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz, Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Julia Oesterle als stellvertretende Gymnasium-Schulleiterin und Schuldezernent Michael Pfleging bei der symbolischen Schlüsselrückgabe vor dem Eingangsbereich des ehemaligen Schlossgymnasiums in Düsseldorf-Benrath. Foto: Stadt Erkrath

Erkrath. Für die rund 1.200 Schülerinnen und Schüler der Realschule sowie des Gymnasiums Hochdahl geht eine besondere Zeit zu Ende: Nach mehr als 200 Schultagen, 6.000 Fahrten und rund 37.000 Kilometern verlassen sie den Übergangsstandort am ehemaligen Schlossgymnasium in Düsseldorf-Benrath und kehren nach den Sommerferien an die Rankestraße in Hochdahl zurück.


Im Zuge der Schlüsselrückgabe waren Bürgermeister Christoph Schultz und Schuldezernent Michael Pfleging noch einmal nach Benrath gekommen, um sich bei Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller für die wertvolle Unterstützung und bei den Schulleitungen für ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Monaten zu bedanken.

„Unser herzlicher Dank gilt der Landeshauptstadt Düsseldorf und ihrem Oberbürgermeister Stephan Keller, der Rheinbahn und allen weiteren Beteiligten, die in den vergangenen Monaten dazu beigetragen haben, dass das Gymnasium sowie die Realschule Hochdahl trotz des schlimmen Schicksalsschlages einen geordneten Schulalltag erleben durften. Aber auch den beiden Schulgemeinschaften mit ihren Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und nicht zuletzt den Eltern gebührt höchste Anerkennung und Respekt dafür, diesen Kraftakt gemeistert zu haben“, lobt Bürgermeister Christoph Schultz voller Dankbarkeit den spürbaren Zusammenhalt. Die Landeshauptstadt hatte in Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf im Mai 2025 kurzerhand die bereits leergezogenen Räumlichkeiten des ehemaligen Schlossgymnasiums an der Hospitalstraße 45 zur Verfügung gestellt, um den vom Schulbrand an der Rankestraße betroffenen Schulgemeinschaften zu helfen und eine schnelle Wideraufnahme des Schulbetriebs zu ermöglichen.

„Mehr als ein Jahr ist nun vergangen, seit der verheerende Großbrand das Schulzentrum in Erkrath zerstört hat. Mein Dank gilt allen, die es uns innerhalb kürzester Zeit ermöglicht haben, unbürokratisch kommunenübergreifende Hilfe zu leisten. Mit ihrem solidarischen Einsatz konnten wir den Schülerinnen und Schülern vorübergehend Unterrichtsräume in Benrath anbieten. Zum kommenden Schuljahr können die rund 1.200 Kinder und Jugendlichen nun wieder zuhause in Erkrath unterrichtet werden. Für den Schulstart wünsche ich ihnen schon jetzt viel Erfolg und alles Gute!“, so Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Auch Pendelverkehr zwischen Erkrath und Düsseldorf endete

Die tägliche Anreise der Schülerinnen und Schüler vom Hochdahler Schulzentrum bis in den Düsseldorfer Süden erfolgte über mehrere zeitlich versetzt eingesetzte Busse der Rheinbahn. Jeden Tag setzte das mit dem Pendelverkehr beauftragte Unternehmen sechs Gelenkbusse ein, die – einschließlich der Shuttlefahrten zum Sportunterricht – täglich 28 Fahrten absolvierten. Für die letzte Fahrt hatte sich die Rheinbahn eine besondere Aktion für die Schülerinnen und Schüler überlegt: Alle Kinder und Jugendlichen erhielten am Bussteig ein Eis, ein paar Süßigkeiten sowie ein kleines Andenken. Zudem verabschiedeten sich die Fahrerinnen und Fahrer mit einem eigens für diesen Tag programmierten Text auf der digitalen Anzeige und den Worten: „Viel Erfolg für die Zukunft. Wir werden Euch vermissen.“ Nach den Ferien können die Schülerinnen und Schüler nun wieder auf ihrem gewohnten Schulweg die Schule besuchen.