Viele Geldmünzen sind zu sehen. Foto: pixabay
Viele Geldmünzen sind zu sehen. Foto: pixabay

Erkrath. Der Rat der Stadt Erkrath hat in seiner Sitzung vom 30. Juni den Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 zusammen mit einem verpflichtenden Haushaltssicherungskonzept mit den Stimmen von CDU, SPD und des Bürgermeisters beschlossen. Insgesamt gab es 25 Stimmen dafür, 21 Gegenstimmen und drei Enthaltungen.


Der Haushaltsplan weist sowohl für das Jahr 2026 als auch für das Jahr 2027 einen in Erträgen und Aufwendungen nicht ausgeglichenen Haushalt aus. Im Jahr 2026 wird mit einem Jahresdefizit in Höhe von 19,95 Millionen Euro gerechnet, für das Jahr 2027 wird ein Fehlbetrag von rund 16,68 Millionen Euro erwartet. Durch das ebenfalls beschlossene Haushaltssicherungskonzept soll der städtische Haushalt bis zum Jahr 2034 wieder ausgeglichen werden. Hierfür sieht die Verwaltung in den kommenden Jahren weitreichende Sparmaßnahmen und zusätzliche Einnahmen in einem Gesamtumfang von rund 92 Millionen Euro vor.

„Mit dem beschlossenen Doppelhaushalt bleibt Erkrath handlungsfähig, um den Kernaufgaben auch in den kommenden beiden Jahren nachkommen zu können – wenn auch nur durch empfindliche Sparmaßnahmen in allen Bereichen“, erklärt Bürgermeister Christoph Schultz. Der Haushaltsplan wird nun zur Genehmigung bei der Aufsichtsbehörde vorgelegt. Mit der öffentlichen Bekanntmachung der Haushaltssatzung ist voraussichtlich im August 2026 zu rechnen.