Modernes Planetarium bei Tageslicht in Deutschland.
Das Planetarium in Erkrath-Hochdahl. Foto: Sternwarte Neanderhöhe

Erkrath. Es gibt sie wohl überall in den Zentren von Galaxien: Gigantische Schwarze Löcher, Millionen oder gar Milliarden mal so massereich wie die Sonne. Darum geht es am Donnerstag, 19. November, ab 20 Uhr.


Meist bleiben sie verborgen, erst wenn große Mengen Gas in ihre Nähe geraten und auf das Schwarze Loch fallen, beginnt das Material hell aufzuleuchten. Es entsteht ein Quasar, eine der hellsten langlebigen Lichtquellen im Universum. Tausende davon sind schon lange bekannt, aber in jüngerer Zeit hat uns die Entdeckung von Quasaren, die nur wenige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden sind, vor ein Rätsel gestellt: Wie konnten innerhalb so kurzer Zeit supermassereiche schwarze Löcher entstehen?

Der Referent leitet eine Forschungsgruppe an der Hamburger Sternwarte, die sich mit der Entstehung von Galaxien im frühen Universum beschäftigt, insbesondere eben mit den Quasaren. Ob das Rätsel der supermassereichen Schwatzen Löcher in diesen jungen Galaxien schon gelöst ist, wird er den Besuchern des Vortrages natürlich verraten.

Tickets kosten regulär zehn Euro, zu kaufen unter: tickets.snh.nrw.