Kreis Mettmann / Ratingen. Gefühlt sind die Sommerferien gerade erst zu Ende gegangen, da stehen auch schon die Herbstferien ins Haus – am Freitag, 16. Oktober, ist für die Schülerinnen und Schüler der letzte Schultag, dann bleibt die Schule für zwei Wochen geschlossen. Viele Familien nutzen die 14-tägigen Ferien für eine Flugreise – und die Polizei möchte daher noch einmal auf die bereits während der Sommerferien aufgetretenen Problematiken mit so genannten „Park-Service“- beziehungsweise „Park- and Fly“-Anbietern hinweisen.
Kundinnen und Kunden übergeben dabei beispielsweise am Flughafen ihr Auto an einen Dienstleister, der das Fahrzeug dann gegen eine Gebühr für die Dauer der Reise an einem zuvor vereinbarten Stellplatz abstellt. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass zahlreiche Anbieter ihre Dienstleistungen seriös und zuverlässig erbringen.
Während der Sommermonate ergab sich für die Polizei in Ratingen jedoch der Verdacht, dass einzelne Anbieter ihre Dienstleistungen nicht ordnungsgemäß betreiben und die Fahrzeuge ihrer Kundinnen und Kunden missbräuchlich benutzen – zum Beispiel für private Fahrten, für Shuttle- oder Taxi-Fahrten, bis hin zur Begehung von Straftaten wie zum Beispiel der Durchführung illegaler Straßenrennen.
So wurden im Bereich Ratingen vermehrt betroffene Fahrzeuge mit zum Teil erheblich erhöhten Kilometerständen oder Fahrzeugschäden an Kundinnen oder Kunden dieser Dienstleister zurückgegeben. Ferner kam es insbesondere im Bereich Ratingen-West zu Anwohnerbeschwerden, da die betroffenen Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt wurden und somit den Parkraum belasteten.
Andere Kundinnen und Kunden haben ihre Fahrzeuge erst Tage später oder gar nicht zurückerhalten.


