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In der Bildungsakademie des Kreises Mettmann werden die "mobilen Retter" geschult. Foto: Kreis ME/Archiv

Kreis Mettmann. Für den nächsten Termin des Trainings am 2. September an der Bildungsakademie stehen aktuell noch freie Teilnehmerplätze zur Verfügung. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Nach einer durch die aktuelle Pandemielage bedingten Zwangspause bei der Einführung des Projekts „Mobile Retter“ werden jetzt die Schulungen künftiger Lebensretter im Kreis Mettmann fortgesetzt.

Vorqualifizierte Freiwillige, z.B. Rettungsdienstpersonal, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthilfe- oder Pflegekräfte, können sich wieder für Trainingskurse bei der Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises unter www.mobile-retter.org/trainingstermine anmelden.

Mobile Retter werden per Smartphone-App durch die Leitstelle des Kreises Mettmann alarmiert. Im Idealfall erreicht der mobile Retter den Hilfesuchenden durch seine räumliche Nähe zur Notfalladresse schneller als der Rettungsdienst und kann bereits vor dessen Eintreffen mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen.

Als Träger des Rettungsdienstes ist der Kreis Mettmann für eine schnelle und effektive Notfallversorgung zuständig. Wird über den Notruf 112 Hilfe angefordert, sind qualifizierte Rettungskräfte in der Regel innerhalb von acht bis zwölf Minuten am Ort des Geschehens. Hierfür sorgen die Rettungswachen im gesamten Neanderland, in denen etliche Rettungswagen einsatzbereit sind sowie insgesamt sechs Notärzte, die mit einem umfangreichen medizinischen Equipment für Notfälle gerüstet sind und ebenfalls binnen Minuten an der Einsatzstelle sein können. Das System „Mobile Retter“ ist eine Ergänzung zum bestehenden System und ersetzt nicht den regulären Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt rücken ebenfalls unverzüglich aus.