
Kreis Mettmann. Vier Städte, rund 30 Kilometer und viele Gespräche unterwegs: Die SPD-Ortsvereine Ratingen, Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath haben am Sonntag gemeinsam zu einer Fahrradtour durch den Nordkreis eingeladen. Mit dabei waren die beiden Landtagskandidat*innen Sabrina Nüse und Matthias Stascheit sowie zahlreiche Mitradelnde aus den beteiligten Städten.
Los ging es am Sonntagvormittag am Ratinger SPD-Parteibüro an der Düsseldorfer Straße. Nach einer kurzen Begrüßung und einer kleinen Stärkung machte sich die Gruppe auf den Weg in Richtung Heiligenhaus. Dort stand im Dorfkrug die erste gemeinsame Pause auf dem Programm. In Heiligenhaus stieß auch die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese zur Gruppe, die später beim Abschluss der Tour die Teilnehmenden in Wülfrath empfing. Der SPD-Kreisvorsitzende und Vorsitzende der SPD Ratingen, Pat Faßbender-Kreß, begleitete die Tour ebenfalls.
Von Heiligenhaus ging es anschließend weiter nach Velbert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte die Route schließlich in Richtung Wülfrath. Einen großen Teil der Strecke legte die Gruppe dabei auf dem Panoramaradweg zurück. Die ehemalige Bahntrasse verbindet heute mehrere Städte im Niederbergischen und bot für die gemeinsame Tour nicht nur eine passende Strecke, sondern auch die Gelegenheit, den Nordkreis einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben.
„Politik lebt davon, dass wir rausgehen, zuhören und miteinander ins Gespräch kommen. Genau dafür war diese Tour eine tolle Gelegenheit: nicht bei einer klassischen Veranstaltung, sondern ganz ungezwungen unterwegs von Stadt zu Stadt“, zieht Sabrina Nüse ein positives Fazit. „Beim gemeinsamen Radfahren und bei unseren Pausen entstehen noch einmal ganz andere Gespräche. Genau diese Form des direkten Austauschs wollen wir auch in den kommenden Monaten immer wieder suchen.“
Insgesamt kamen auf der Strecke rund 30 Kilometer und etwa 330 Höhenmeter zusammen. Sportliche Höchstleistungen standen dabei allerdings nicht im Vordergrund. Vielmehr sollte die Tour Menschen aus den unterschiedlichen Städten zusammenbringen und Raum für Gespräche bieten: über die einzelnen Stadtteile und Kommunen ebenso wie über die gemeinsamen Herausforderungen im nördlichen Kreis Mettmann.
Für Matthias Stascheit war deshalb auch der städteübergreifende Charakter der Tour wichtig: „Unser Alltag macht an Stadtgrenzen nicht Halt. Wir wohnen in einer Stadt, arbeiten vielleicht in der nächsten und verbringen unsere Freizeit wieder woanders. Viele Herausforderungen können wir deshalb nur gemeinsam sinnvoll lösen. Die Tour hat auf eine sehr schöne Art gezeigt, wie nah Ratingen, Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath eigentlich beieinanderliegen.“
Gerade der Panoramaradweg mache deutlich, welchen Wert gute Verbindungen zwischen den Städten haben. „Wenn Infrastruktur über kommunale Grenzen hinweg gedacht wird, profitieren am Ende alle davon. Der Panoramaradweg ist dafür ein gutes Beispiel und gleichzeitig natürlich eine ziemlich gute Strecke, um miteinander ins Gespräch zu kommen“, so Stascheit weiter.
Auch für Pat Faßbender-Kreß war die gemeinsame Tour ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit der Ortsvereine im Nordkreis: „Uns war wichtig, die Ortsvereine im Nordkreis noch stärker miteinander zu verbinden. Wir haben viele gemeinsame Themen und es macht einen Unterschied, ob man nur über Zusammenarbeit spricht oder tatsächlich gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Die Resonanz auf die Tour zeigt, dass sich solche städteübergreifenden Formate lohnen.“
Am Zeittunnel in Wülfrath fand schließlich der gemeinsame Abschluss der Tour statt. Nach den Stationen in Ratingen, Heiligenhaus und Velbert bildete der Zeittunnel damit den passenden Schlusspunkt einer Tour quer durch den Nordkreis.
Die beteiligten Ortsvereine ziehen nach dem gemeinsamen Tag eine rundum positive Bilanz. Die Mischung aus Bewegung, Begegnung und politischen Gesprächen habe gezeigt, dass Austausch nicht immer am Sitzungstisch stattfinden müsse. Gleichzeitig sei deutlich geworden, wie viele Verbindungen es zwischen den Städten im Nordkreis gebe.
Für Sabrina Nüse und Matthias Stascheit steht deshalb fest: Der direkte Austausch vor Ort soll auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Nach der gelungenen Tour am Sonntag dürfte es daher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die SPD im Nordkreis gemeinsam aufs Fahrrad steigt.

