Kreis Mettmann. Die Hitze und Trockenheit dieses Sommers sind auch im Kreis Mettmann deutlich zu spüren. Ende Juni musste der Kreis kurzfristig eine zusätzliche Notfallversorgungsstelle für Hitzepatient einrichten, um Krankenhäuser und Rettungsdienst zu entlasten.
Dazu erklärt Ophelia Nick, Bundestagsabgeordnete für den Kreis Mettmann und Sprecherin für Landwirtschaftspolitik der Grünen Bundestagsfraktion: „Wenn Hitze Krankenhäuser und Rettungsdienste an ihre Belastungsgrenzen bringt, geht es um den ganz konkreten Schutz der Menschen. Deshalb ist es richtig, dass der Kreis Mettmann gemeinsam mit den Städten seine Hitzevorsorge weiterentwickelt. Damit die Maßnahmen vor Ort dauerhaft greifen, brauchen Kommunen dafür auch die notwendigen finanziellen und rechtlichen Möglichkeiten.
Wir können unsere Städte besser auf heiße Sommer vorbereiten. Trinkmöglichkeiten und Schattenplätze helfen unmittelbar. Bäume, Grünflächen, begrünte Dächer und weniger versiegelte Flächen sorgen zugleich dafür, dass sich Orte weniger stark aufheizen und Regenwasser besser vor Ort gehalten wird.
Auch außerhalb unserer Städte müssen wir Wasser besser in der Landschaft halten. Gerade in der Landwirtschaft kommt es darauf an, dass Böden möglichst viel Wasser aufnehmen und speichern können. Eine gute Humusversorgung, vielfältige Fruchtfolgen und eine dauerhafte Bodenbedeckung können dazu beitragen.
Klimaanpassung allein reicht aber nicht. Je stärker sich die Erde erwärmt, desto größer werden die Herausforderungen für unsere Städte, unsere Landwirtschaft und unsere Gesundheitsversorgung. Deshalb müssen wir beides zusammen denken: Menschen besser vor Hitze schützen und den Klimaschutz weiter voranbringen. Dazu gehört auch der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien.“


