An der Kita "Hasenhaus" hängen Botschaften am Zaun. Foto: Caritas
An der Kita "Hasenhaus" hängen Botschaften am Zaun. Foto: Caritas

Mettmann. Die Caritas-Kindertagesstätten setzen auf Kreativität, um mit Eltern und Kindern in Kontakt zu bleiben.

Nachdem die Landesregierung ein komplettes Betretungsverbot für Kinder und deren Familien ausgesprochen hat, findet seit Mitte März auch in den Caritas-Kindergärten kein Betrieb mehr statt.

Doch die Kinder liegen ihren Erzieherinnen und Erziehern am Herzen und so suchen sie auf vielfältige kreative Weise den Kontakt zu ihren kleinen Schützlingen. Regelmäßig schicken sie Anregungen und Impulse für die Gestaltung der gemeinsamen Familienzeit an die Eltern. Seien es Ausmalbilder, Mitmachgeschichten, Anleitungen zum Basteln oder digitale Vorlesegeschichten.

Die positiven Rückmeldungen zeigen: auch die vielen Familien und Kinder, die derzeit zuhause betreut werden, suchen den Kontakt zu ihrer Kindertagesstätte und ihren Erziehenden und freuen sich über die Nachrichten.

Aktuell werden in neun der elf Caritas-Kitas Kinder von Eltern betreut, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Meist bewegt sich die Anzahl der zu betreuenden Kinder zwischen zwei und fünf. Jeweils zwei Erzieher gestalten gemeinsam mit den Kindern ihren Kita-Alltag.

Derweil nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindergärten, neben der Betreuung einzelner Kinder, die Zeit, um zeitintensive und formale Arbeiten zu erledigen: Dokumentationen schreiben, Portfolios erstellen, Elterngespräche vorbereiten sind dabei nur einige Aufgaben, die hierzu zählen.

Kitas bieten weiterhin Unterstützung

Neben den genannten Impulsen ist es Bereichsleiter Klaus Faulhaber-Birghan wichtig, dass die Kitas in dieser Krisenzeit weiterhin für die Sorgen und Nöte der Eltern ansprechbar sind. Daher ist auch jetzt die Erreichbarkeit aller Kita-Leitungen gewährleistet. Sie stehen telefonisch während der regulären Öffnungszeiten für Nachfragen, Gespräche und Beratung zur Verfügung.

„In vielen Gesprächen, die wir mit den Eltern führen, geht es um Ängste, die unter anderem die Zukunft, die berufliche Situation oder finanzielle Nöte betreffen. Für viele Familien aus nicht systemrelevanten Berufen wird es zunehmend schwieriger, die Betreuungssituation über Wochen zu organisieren. Wir stehen hierzu in engem Kontakt mit den Jugendämtern und versuchen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten,“ so Klaus Faulhaber-Birghan.

Kontaktdaten der einzelnen Kindertagesstätten sind unter www.caritas-mettmann.de einzusehen.