Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Pixabay/symbolbild
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Pixabay/symbolbild

Kreis Mettmann. Mit großer Mehrheit hat der Kreistag am Donnerstag den Haushalt für das Jahr 2024 verabschiedet. Gegenstimmen gab es von der AfD.

Im Ergebnisplan sieht der Haushalt Erträge in Höhe von 775,6 Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von 793,6 Millionen Euro vor. Im Finanzplan sind aus laufender Verwaltungstätigkeit Einzahlungen in Höhe von 754,7 Millionen Euro und Auszahlungen in Höhe von 764,4 Millionen Euro veranschlagt.

Der im September in den Kreistag eingebrachte Haushaltsentwurf sah ursprünglich einen Kreisumlage-Hebesatz von 33,24 Prozent vor. Im Anschluss ergaben sich jedoch erfreulicherweise noch Verbesserungen. 2,4 Millionen Euro wurden im Rahmen der Haushaltsplanberatungen in den Fachausschüssen und im Kreisausschuss eingespart.

Aufgrund des positiven Jahresrechnungsergebnisses 2022 stehen außerdem rund 18 Millionen Euro aus der Ausgleichsrücklage zur Verfügung, die zur Entlastung der Städte eingesetzt werden. Mit diesen Verbesserungen von insgesamt 20,4 Millionen Euro konnte der Kreisumlage-Hebesatz gegenüber der Haushaltseinbringung noch einmal um 1,91 Prozentpunkte auf nunmehr 31,33 Prozent gesenkt werden.

Damit tragen die kreisangehörigen Städte in 2024 mit insgesamt 423,86 Millionen Euro zur Finanzierung des Kreishaushaltes bei.

Im Einzelnen entfallen auf die Städte die folgenden Beträge (in Mio. Euro):

  • Erkrath: 27,02
  • Haan: 18,25
  • Heiligenhaus: 15,85
  • Hilden: 36,53
  • Langenfeld: 43,92
  • Mettmann: 21,98
  • Monheim: 130,21
  • Ratingen: 67,06
  • Velbert: 51,83
  • Wülfrath: 11,21