Der Kreisjugendrat ist auch in der zweiten Wahlperiode einzigartig in NRW - junge Menschen setzen sich im Kreis Mettmann für die Belange ihrer Altersgenossen ein. Foto: Kreis ME
Der Kreisjugendrat ist auch in der zweiten Wahlperiode einzigartig in NRW - junge Menschen setzen sich im Kreis Mettmann für die Belange ihrer Altersgenossen ein. Foto: Kreis ME

Kreis Mettmann. Der Kreisjugendrat hat sich auf seiner Sitzung am Mittwoch konstituiert. Eine der ersten Handlungen ist die Wahl eines Sprecherteams gewesen. 

Nachdem in den vergangenen Wochen in den kreisangehörigen Städten die örtlichen Jugendparlamente neu gewählt und anschließend die Delegierten für den ebenfalls neu zu bildenden Jugendrat des Kreises benannt wurden, kam nun am Mittwoch im Kreishaus der Jugendrat des Kreises Mettmann zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Landrat Thomas Hendele begrüßte die Jugendlichen im großen Sitzungssaal.

Den Jugendrat des Kreises Mettmann gibt es seit 2021, und er ist der einzige seiner Art in NRW.

In Sitzung am Mittwoch wurden auch gleich einige wichtige Beschlüsse gefasst. Vor allem galt es, das zweiköpfige Sprecherteam zu wählen. Gewählt wurden Nina Theberath aus Monheim und Mark Walsleben aus Erkrath. Die beiden leiten nun die Sitzungen des Kreisjugendrates und repräsentieren diesen in der Öffentlichkeit.

Zu wählen waren außerdem zwei Delegierte zum Kinder- und Jugendrat NRW, dem Dachverband der Kinder- und Jugendgremien in Nordrhein- Westfalen. In diesem Gremium wird der Kreis Mettmann künftig von Orion Raunig aus Ratingen gemeinsam mit Nina Theberath vertreten.

Für seine inhaltliche Arbeit wird der Kreisjugendrat fünf Arbeitsgruppen bilden: für Öffentlichkeitsarbeit und Interna, für Demokratie leben, Partizipation und Vernetzung, für Soziales, Wirtschaft, Inklusion und Antidiskriminierung, für Schule, Sport und Digitalisierung sowie für Bauen, Umwelt und Mobilität.