Eine Anhaltekelle der Polizei. Symbolbild: Polizei
Eine Anhaltekelle der Polizei. Symbolbild: Polizei

Kreis Mettmann. Am Mittwoch, 13. März, hat die Kreispolizeibehörde Mettmann Kontrollen durchgeführt, um zur Verkehrssicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern im öffentlichen Straßenverkehr in ausgewählten Städten des Kreises beizutragen.

Laut Behörde waren Beamte in der Zeit von 7 bis 14 Uhr im Einsatzt. Unterstützt wurden die speziell ausgebildeten Beamtinnen und Beamten der Abteilung Verkehr unter anderem von Einsatzkräften des Wach- und Wechseldienstes sowie der Bereitschaftspolizei. Aktiv waren die Kräfte in Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein.

Die Beamtinnen und Beamten führten im Rahmen des Einsatzkonzeptes vor allem Präventionsgespräche. „In insgesamt 152 Fällen musste jedoch das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern repressiv geahndet werden, hierbei richteten sich 51 Maßnahmen gegen Radfahrer und Passanten, laut Bhörde insbesondere wegen der nicht erlaubten Nutzung von Verkehrswegen. In den übrigen 101 Fällen standen Kraftfahrzeugführer im Mittelpunkt, insbesondere aufgrund von Vorfahrtsverstößen sowie wegen Parkens auf Geh- oder Radwegen.

Im Zuge der Kontrolle fiel den Beamten gegen 12.30 Uhr in Langenfeld ein völlig maroder Transporter auf: Der 3,5-Tonner wswi durchgerostet gewesen, weshalb der Wagen einem örtlichen Prüfunternehmen vorgestellt wurde. „Hierbei wurden insgesamt 25 zum Teil erhebliche Mängel festgestellt“, so die Bilanz. Die Bremsen des Fahrzeugs hätten nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, die Reifen seien heruntergefahren gewesen und die Beleuchtung mangelhaft. Zudem seien die Seitenschweller und Querträger durchgerostet gewesen. Der Fahrer und zugleich Halter des Wage s musste ein Bußgeld in Höhe von 270 Euro sowie die Prüfkosten beim TÜV zahlen, dazu bekam der 51-jährige Leverkusener einen Punkt in Flensburg.