Die die Bürgermeisterkonferenz des Kreises Mettmann mit Landrat Thomas Hendele begrüßte in dieser Woche den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller (4.v.r.), in Monheim am Rhein. Foto: Birte Hauke
Die die Bürgermeisterkonferenz des Kreises Mettmann mit Landrat Thomas Hendele begrüßte in dieser Woche den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller (4.v.r.), in Monheim am Rhein. Foto: Birte Hauke

Kreis Mettmann. Zum ersten Mal hat die Bürgermeisterkonferenz des Kreises Mettmann mit Landrat Thomas Hendele in dieser Woche den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Stephan Keller, in der regelmäßig tagenden Runde begrüßt. Hintergrund des Austausches mit dem Oberbürgermeister der größten Nachbarkommune des Kreises war die Intensivierung der Zusammenarbeit des Kreises und der kreisangehörigen Städte mit der Landeshauptstadt.

„Die direkte Nachbarschaft mit der Stadt Düsseldorf bietet eine Fülle von Kooperationsmöglichkeiten. Allen Beteiligten ist es außerdem wichtig, sich in dieser Nachbarschaft als Partner wahrzunehmen und dort zusammenzuarbeiten, wo es der Sache und den Menschen in beiden Gebietskörperschaften dient“, fasst der Vorsitzende der Bürgermeisterkonferenz, Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider, die Intention des Treffens zusammen.

Konkret angesprochen wurden bei der Bürgermeisterkonferenz in Monheim am Rhein bereits ein Zusammenrücken des Kreises Mettmann und der Stadt Düsseldorf bei ihren Auftritten als starke Wirtschaftsstandorte bei der Immobilien- und Entwickler-Messe „Expo Real“, die Anfang Oktober wieder in München stattfinden wird.

Auch die gemeinsame Formulierung von Kreis und Landeshauptstadt der Ansprüche zur Offenen Ganztagsschule an das Land NRW wurde näher erörtert. Hier besteht auf beiden Seiten Einigkeit darin, dass das Land vor dem Hintergrund des bis 2026 umzusetzenden Rechtsanspruches für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 1 in mehrfacher Hinsicht nachbessern muss. Sowohl bei der nicht annähernden Auskömmlichkeit der Förderung von Investitionen in bauliche Maßnahmen, als auch bei den noch nicht klar definierten Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Rechtsanspruches.

Neben der Thematisierung weiterer kleinteiliger Themenfelder waren sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Städte, der Landrat und der Oberbürgermeister abschließend einig, dass dieser Austausch den Auftakt zu regelmäßigen Treffen darstellte, die im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden werden.