Landrätin Bettina Warnecke und der Abteilungsleiter der Polizei, Holger Schepanski, begrüßten Polizeirat Nicolai Annas als neuen Leiter der Direktion Verkehr. Foto: Polizei
Landrätin Bettina Warnecke und der Abteilungsleiter der Polizei, Holger Schepanski, begrüßten Polizeirat Nicolai Annas als neuen Leiter der Direktion Verkehr. Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Bei der Kreispolizeibehörde Mettmann hat es einen Personalwechsel gegeben: Seit Donnerstag, 1. Oktober, leitet Nicolai Annas die Direktion Verkehr.


Der 35-jährige Polizeirat übernimmt die Aufgabe von Polizeidirektor Daniel Herring, der die Direktion Verkehr zuletzt zusätzlich zu seiner eigentlichen Funktion als Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz kommissarisch mitgeführt hatte. Das berichtet die Kreispolizeibehörde.

Nicolai Annas lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern in Kempen. Seine polizeiliche Laufbahn begann er im Jahr 2010 beim Polizeipräsidium Köln. Dort sammelte er zunächst umfangreiche Erfahrungen bei der Direktion Gefahrenabwehr/ Einsatz im Streifendienst sowie bei der Bereitschaftspolizei.

Im Jahr 2022 begann Annas sein vierjähriges Masterstudium für den Laufbahnwechsel in den höheren Polizeivollzugsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach dem erfolgreichen Abschluss im Jahr 2026 trat er nun seine erste Verwendung im höheren Dienst an – als Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Mettmann.

Damit trägt der Polizeirat künftig die Verantwortung für die Verkehrssicherheitsarbeit im gesamten Kreisgebiet und für die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Direktion Verkehr. Diese umfasst den Verkehrsdienst inklusive der Verkehrsunfallprävention/ Opferschutz, zwei Verkehrskommissariate sowie die Führungsstelle der Direktion Verkehr.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, weil Verkehrssicherheitsarbeit unglaublich vielfältig ist und gleichzeitig einen ganz konkreten Beitrag für die Menschen leistet“, sagt Nicolai Annas. „Wir können mit unserer Arbeit unmittelbar etwas bewirken – durch Prävention und Aufklärung, aber natürlich auch durch konsequente Kontrollen und die Ahndung von Verstößen dort, wo sie notwendig sind. Ausdrücklich liegt mir auch eine professionelle und menschliche Sachbearbeitung in den Verkehrskommissariaten, die den so wichtigen Opferschutz nach Verkehrsunfällen beinhaltet, sehr am Herzen. Denn hinter jedem Verkehrsunfall stehen Menschen, die oftmals nicht nur körperlich, sondern auch psychisch betroffen sind“ so Annas weiter.