Ein statistischer Bericht liegt auf einem Tisch. Foto: pixabay/symbolbild
Ein statistischer Bericht liegt auf einem Tisch. Foto: pixabay/symbolbild

Kreis Mettmann. Zum dritten Mal befragen der Kreis Mettmann und die zehn kreisangehörigen Städte die Generation 55plus bezüglich ihrer Lebensqualität und Zukunftsplanung. Von Interesse ist dabei nicht zuletzt, wie sich durch die Corona-Pandemie die Lebensqualität älterer Menschen womöglich verändert hat.

Gerade auf kommunaler Ebene bringt die demografische Entwicklung beträchtliche Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich. Die Chancen bestehen u.a. darin, dass die Menschen länger fit, gesund und leistungsfähig sind und die Möglichkeiten für ein “aktives Altern“ haben. Dennoch liegt mit Blick auf die Pflegeplanung des Kreises eine der Herausforderungen in der zunehmenden Zahl derjenigen, die aufgrund von Pflegebedürftigkeit das Gesundheitssystem und Versorgungsleistungen in Anspruch nehmen müssen.

Sozialdezernent Marcus Kowalczyk betont den Informationsgewinn aus der Umfrage: „Uns als Kreis wie auch den kreisangehörigen Städten ist es sehr wichtig, nahe an den Menschen zu sein. Durch diese Befragung erfahren wir die Bedarfe und Bedürfnisse von den Menschen, für die wir arbeiten. So können wir unsere Arbeit gut und spürbar auf diese Bedarfe ausrichten. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger, die zufällig ausgewählt und angeschrieben werden, an der Befragung teilzunehmen. Sie leisten damit eine große Unterstützung.“

Die Erhebung erfolgt unter wissenschaftlicher Begleitung des Freiburger Instituts für angewandte Sozialwissenschaft.

Ab Mittwoch (13. März) werden in jedem Erhebungsgebiet 450 aus den örtlichen Melderegistern zufällig ausgewählte Personen der Altersgruppe 55plus einen Fragebogen erhalten und gebeten, diesen bis zum 29. März ausgefüllt an das Freiburger Institut zurückzusenden. Bei Bedarf können den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch Übersetzungen des Fragebogens in Englisch oder leichter Sprache zur Verfügung gestellt werden.

Bei dieser Befragungswelle kann der Fragebogen erstmals auch online beantwortet werden. Außerdem wird bei Bedarf eine Unterstützung durch Erhebungsbeauftragte angeboten.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für das 2. bis 3. Quartal 2024 geplant.