Kreis Mettmann. Unter Bezugnahme auf den aktuellen Bericht der Jobcenter-Geschäftsführung für den Sozialausschuss im Kreis Mettmann teilt Die Linke mit: “Die Fallzahlen gehen zwar leicht zurück, doch die entscheidenden sozialen Belastungen bleiben bestehen – vor allem bei den Wohnkosten und bei Kinderarmut”.
Für Die Linke im Kreistag Mettmann ist zentral, was den Alltag vieler Haushalte prägt: Wohnen. Im Kreis Mettmann liegen die Kosten für Unterkunft und Heizung bei durchschnittlich 553 Euro je Bedarfsgemeinschaft. Damit zählt der Kreis landesweit zu den teuersten Regionen in diesem Bereich. „Wenn Wohnen so teuer ist, wird selbst das Existenzminimum zur Zitterpartie. Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen“, sagt Markus Lenk, Sprecher von Die Linke im Sozialausschuss.
Gleichzeitig bleibt Kinderarmut ein gravierendes Problem. Die SGB-II-Quote der Unter-18-Jährigen liegt im Kreis bei 14,9 Prozent. „Jedes siebte Kind ist betroffen. Das darf man nicht wegmoderieren – das muss politisch angegangen werden“, so Lenk.
Aus Sicht von Die Linke braucht es jetzt konkrete Schritte: mehr gemeinwohlorientierten Wohnungsbau, realistische Richtwerte bei den Unterkunftskosten sowie konsequente Maßnahmen gegen Kinderarmut – damit Teilhabe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt.
Die Linke im Kreistag Mettmann fordert unter anderem bezahlbares Wohnen und einen kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbau. Zudem sollen die Unterkunftskosten “realistisch” angepasst werden – durch Richtwerte, die an die tatsächliche Mieten gekoppelt werden.


