Mini-Sportabzeichen: Bei den "kleinen Rackern" in Wülfrath war Aktivität gefragt. Foto: KSB
Mini-Sportabzeichen: Bei den "kleinen Rackern" in Wülfrath war Aktivität gefragt. Foto: KSB

Kreis Mettmann. Von September bis November haben der Kreissportbund und die Initiative „Lott-Jonn“ des Kreisgesundheitsamtes eine alternative Form des Mini-Sportabzeichens angeboten, um Kita-Kinder in Bewegung zu bringen.

Ganz weit springen, ganz schnell laufen, ganz weit werfen und ganz „t(d)oll bewegen“. Normalerweise werden die Bewegungsaufgaben des Mini-Sportabzeichens vom Kreissportbund Mettmann und der Initiative Lott-Jonn des Kreisgesundheitsamtes auf den Sportplätzen im Kreis Mettmann als großes Sportfest mit über 100 Kitakindern pro Stadt durchgeführt.

„Durch die Corona-Pandemie mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden. Aber ganz ausfallen sollte das Minisportabzeichen in diesem Jahr natürlich nicht. Also haben wir uns eine Corona konforme Alternative überlegt“, erzählt Simon Tsotsalas vom Kreissportbund Mettmann.

Die Idee: Mini-Sportabzeichen vor Ort in der Kita. Gemeinsam mit Ingrid Rössler vom Kreisgesundheitsamt wurden die Bewegungsaufgaben kurzerhand auf die Gegebenheiten vor Ort in der Kita angepasst. Ein Aktionszeitraum wurde festgelegt und den Kitas ein Informationspaket mit Umsetzungsideen, Urkunden zum Ausdrucken und Papp-Medaillen zum selber basteln zur Verfügung gestellt.

„Die Resonanz auf unsere Idee war von der ersten Sekunde an sehr groß. Im Aktionszeitraum vom 7. September bis 6. November nahmen insgesamt etwa 1400 Kinder aus 33 Kitas aus dem gesamten Kreisgebiet teil“, zieht Ingrid Rösler vom Kreisgesundheitsamt eine positive Bilanz.

Unter allen teilnehmenden Kitas wurden zwei Qualifizierungsgutscheine des Kreissportbundes verlost. Gewonnen haben die Kita Springmäuse aus Ratingen und die ev. Kita Rappelkiste aus Velbert.

Die Organisatoren sind von dem Engagement der Kitas begeistert. Nun richten sie den Blick auf das neue Jahr und wünschen sich, „dass sich die Kita-Kinder 2021 wieder gemeinsam auf den Sportplätzen im Kreis Mettmann bewegen können“.