
Kreis Mettmann. Mit ganz viel Spaß und Freude an der Bewegung haben Kita-Kinder aus Velbert auf Einladung der „LOTT-JONN Initiative Kinder- und Jugendgesundheit“ des Kreisgesundheitsamtes zum siebten Mal an der Aktion “Minisportabzeichen” beteiligt.
Nachdem der erste Termin aufgrund von Dauerregen abgesagt wurde, konnten die Kinder nun bei Sonnenschein und moderaten Temperaturen zeigen, was in ihnen steckt.
Angelehnt an das offizielle Deutsche Sportabzeichen trugen die spielerisch ausgerichteten Stationen für die 225 Kinder aus 11 Kitas Namen wie „ganz weit werfen“ und „ganz schnell laufen“. Die Station „ganz lange laufen“ beinhaltete eine Stadionrunde, bei der zum Schluss jeweils alle Kinder aus einer Kita gemeinsam mit ihren pädagogischen Fachkräften eine ganze Runde um den Sportplatz gelaufen sind. „Im Vordergrund steht die freudvolle Bewegung selbst und nicht die Leistung”, betont Denise Leuchter-Grüne vom LOTT-JONN-Team. Zum krönenden Abschluss erhielten alle Kinder bei ihrer Siegerehrung ihre Urkunde und die mittlerweile sehr begehrte Medaille fürs Mitmachen.
„Viele Engagierte sind aktiv, um diese Aktion für Kita-Kinder möglich zu machen“, berichtet Denise Leuchter-Grüne weiter. Die Stadt Velbert stellte zum wiederholten Mal den Ernst-Adolf-Sckär-Sportplatz kostenfrei zur Verfügung. Tatkräftige Unterstützung auf dem Platz kam diesmal von 20 Sporthelferinnen und Sporthelfer der Gesamtschule Waldschlösschen und erstmals auch von einer Grundschule: Die Gemeinschaftsgrundschule Tönisheide hat sich im Rahmen ihrer Projektwoche „Hand in Hand – Jung und Alt auf Tönisheide“ mit 14 Kindern beteiligt. Während die Stationen von den Gesamtschülerinnen und -schülern betreut wurden, haben die Viertklässler die Kitakinder in kleinen Gruppen über den Sportplatz begleitet.
In den vergangenen 15 Jahren haben mehr als 15.000 Kinder aus allen kreisangehörigen Städten am Minisportabzeichen der LOTT-JONN-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit des Kreisgesundheitsamtes teilgenommen. Langfristig sollen mit dem Konzept immer mehr Akteurinnen und Akteure in den Städten motiviert werden, die bewährte Aktion eigenständig durchzuführen. Bisher gelingt dies in Langenfeld, Mettmann und Hilden.

